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Andreas Babler und Clemens J. Setz

Andreas Babler und Clemens J. Setz 

BMWKMS / HBF / Johannes Zinner

Der Schriftsteller Clemens J. Setz wurde am 21. Oktober mit dem Großen Österreichischen Staatspreis 2026 ausgezeichnet und in den Kunstsenat aufgenommen. Setz erhält damit die höchste künstlerische Auszeichnung der Republik. Der Preis ist mit 30.000 Euro dotiert und wird auf Empfehlung des Österreichischen Kunstsenats vergeben.

„Clemens J. Setz zählt zu den bedeutendsten Stimmen der österreichischen Gegenwartsliteratur. Er beschreitet in jedem seiner Werke neue, unerwartete Wege. Schon in seinen frühen Werken zeigte sich Setz’ Gabe für prägnante Alltagsbeobachtungen und Sprachgewandtheit. Sein Werk ist durchzogen von einer tiefen Empathie für das Andere, deren Wahrnehmung sich nicht mit dem vermeintlich Normalen deckt.
Mit dem Großen Österreichischen Staatspreis ehren wir einen Schriftsteller, dessen sprachliche Virtuosität die Literatur weit über Österreich hinaus bereichert und die Leserinnen und Leser immer wieder dazu verlockt, ihre eigene Umwelt mit neuen, kritisch hinterfragenden Augen zu betrachten“, so Vizekanzler und Kunst- und Kulturminister Andreas Babler.

Über den Autor

Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren. Bereits 2010 erhielt er für seinen Roman „Die Frequenzen“ den Bremer Literaturpreis, ein Jahr danach für „Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes“ den Hauptpreis der Leipziger Buchmesse, später den Kleist-Preis. 2021 wurde ihm der Georg-Büchner-Preis zugesprochen, die höchste literarische Auszeichnung im deutschen Sprachraum. Für seinen Roman „Monde vor der Landung“ erhielt er 2023 den Österreichischen Buchpreis. Clemens J. Setz lebt und arbeitet in Wien.

Großer Österreichischer Staatspreis 2026