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Aktuelles aus der Welt der Literatur




Aktuelles aus der Welt der Literatur

 

Vorlesen und späterer Schulerfolg hängen zusammen

Kürzlich wurde das Ergebnis der Vorlesestudie 2015 von der Stiftung Lesen in Berlin vorgestellt. Demnach sind Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, in der Schule erfolgreicher. 70 Prozent haben nicht nur bessere Noten in Deutsch, sondern auch in Kunst und Biologie.
Die Studie ist ein Projekt der Stiftung Lesen, der Wochenzeitung "Die Zeit" und der Deutsche-Bahn-Stiftung.

Nähere Infos zur Vorlesestudie bei Stiftung Lesen


aktualisiert: 24.11.2015

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Frauen Literatur Preis für Gabi Kreslehner

Die Ottensheimer Autorin Gabi Kreslehner erhält für ihren Text "indian summer" den Marianne von Willemer Preis 2015. Der Text ist Teil eines neuen, noch nicht veröffentlichten Familienromans.
Der Marianne von Willemer Preis, der heuer zum 8. Mal verliehen wird, ist mit 3600 Euro dotiert und wird am 30. November im Alten Rathaus in Linz der Autorin überreicht.

Mehr Infos unter ORF.at


aktualisiert: 19.11.2015

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Jugendbuch von Gabi Kreslehner verfilmt

Das Jugendbuch "Charlottes Traum" der Ottensheimer Autorin Gabi Kreslehner wurde dem Titel "Beautiful Girl" verfilmt und ist ab Samstag im Linzer Programmkino Moviemento zu sehen.

Mehr Infos auf ORF.at

Wer das Buch noch nicht kennt kann es sich in der Bibliothek ausleihen.

Zum Inhalt:
Die 15-jährige Charlotte erlebt die Trennung ihrer Eltern und ihre erste große Liebe. Mit diesen Buch gelang Gabi Kreslehner ein beeindruckender, empfehlenswerter Jugendroman über große Gefühle, ums Verlassensein, Neuorientierung und die Liebe.
Die Autorin lebt mit ihrer Familie ganz in der Nähe von Goldwörth, in Ottensheim, wo sie als Lehrerin tätig ist. Es ist ihr erster Roman, der gleich mehrfach ausgezeichnet wurde.
2010 erhielt Gabi Kreslehner für "Charlottes Traum" den "Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis" in der Kategorie bestes Jugendbuch.


aktualisiert: 15.10.2015

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Literatur-Nobelpreis 2013 für Alice Munro

Als 13. Frau erhält die kanadische Schriftstellerin Alice Munro den Literatur-Nobelpreis. Sie gilt als "Meisterin der Kurzgeschichte". Schon in den vergangenen Jahren zählte sie zu den Nobelpreiskandidaten. Die Verleihung des Preises erfolgt am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters Nobel.

"Der Traum meiner Mutter", "Tanz der seligen Geister", "Zu viel Glück" sind als Buch und die Erzählungen "Himmel und Hölle" sind als Hörbuch (Sprecherin Judith Hermann) in der Bibliothek erhältlich.

aktualisiert: 28.10.2013

 

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Schriftstellerin Christa Wolf ist tot

Die aus der DDR stammende Schriftstellerin Christa Wolf verstarb am 1.12.11 im Alter von 82 Jahren in Berlin. Sie galt als eine der wichtigsten deutschen Autorinnen der Nachkriegszeit.
Zu ihren bekanntesten Werken gehören "Der geteilte Himmel", "Nachdenken über Christa T.", "Kindheitsmuster", und "Kassandra".
Ihr letztes Buch die "Stadt der Engel" erschien 2010.
Für ihre Werke erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem auch den Österreichische Staatspreis für europäische Literatur.

Von Christa Wolf sind in der Bibliothek erhältlich:

aktualisiert: 1.12.2011

 

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Poesie macht die Wangen rot - zum Tod von Adelheid Dahimène

Die mehrfach ausgezeichnete Autorin Adelheid Dahimène (geb. 1956) ist am 21.11.2010 verstorben.
In Wels, wo sie in der Klopstockstraße wohnte, weitere Bilderbücher, Gedichte und einen Roman schrieb. Ihre Kinder wollten es nie so gerne hören, dass sie ihretwegen einst nach Obernberg am Inn gezogen sei. Offen hat Adelheid Dahimène bei ihren Lesungen in den Öffentlichen Bibliotheken in Österreich von ihrem Schreiben erzählt; seit 1991 publizierte die in Altheim geborene Autorin, die "der Sicherheit, du weißt schon, der Kinder wegen, da braucht es solide Grundlagen zum Leben" lange Zeit neben dem Schreiben noch als Buchhalterin gearbeitet hat. Dann aber ging es so richtig los.
"Hicks!" ein Buch über Schluckauf im Grosser-Verlag verströmte Fröhlichkeit, was am Text sowie an den Illustrationen von Heide Stöllinger liegt. Für "Esel" bekam dieses Duo viele Preise, dieses Bilderbuch begeistert Kinder wie Erwachsene, besonders jene, die gerade ein Ehe- oder Partnerschaftsjubiläum feiern. "Der Schatten vom Hans", "Schnell, Rudi, schnell" erzählten von stillen Momenten, von Mohnnudeln mit viel Butter. Als Heide Stöllinger immer wieder davon schwärmte, endlich einmal Hendln - zu deutsch Hühner - zeichnen zu wollen - schrieb Adelheid Dahimène für sie beide und die LeserInnen natürlich auch den Text des Bilderbuchs "Das Brillenhuhn." "Poesie färbt die Wangen rot", lautete eine ihrer kleinen Poetik-Vorlesungen.
Sie selbst hat die Sommer ihrer Kindheit mit "Die rote Zora" verbracht und auch darüber reflektiert. Dass Kinder nur das Beste an Literatur brauchen, dass die "rote Zora" als Erwachsene weit weniger "hergibt, als damals als Mädchen für mich", hat sie schon verwunden. Sie hat Kinder und ihre Sprache, ihre Intelligenz und ihren Humor immer sehr ernst genommen.
Lyrik und Romane, Teilnahme am Bachmann-Wettbwerb, Publikationen im Standard und in der Presse. Immer wieder kam Adelheid Dahimène in die öffentlichen Bibliotheken. "Ich spiel nicht Gitarre und stell mich auch nicht auf den Kopf. Ich lese euch vor und ihr hört zu." - so lautete ein häufiger Einstieg und alle waren aufmerksam und ruhig. Da las eine, die das Wort ernst nahm und die Grammatik an ihre Grenzen brachte. Die neue Wörter schöpfte und das auch noch ganz zackig. "Ja, das Schreiben fällt mir leicht. Fürs Theater arbeite ich auch gerne, das ist eine Herausforderung." Eine Adaption des Struwwelpeter-Stoffs sowie von "Romeo und Julia" haben Adelheid Dahimenes Werkliste ergänzt.
Als sie sich die Mitfahrgelegenheit nach Südfrankreich in einem LKW organisiert hatte und dem Fahrer von ihrem Beruf "Ich schreibe Bücher" erzählte, lautete die Mitteilung des betreffenen Fahrers an all seine Kollegen über Funk: "He, Leute, da fährt eine mit mir mit, die ist so eine echte Astrid Lindgren und sie schaut auch so aus, glaube ich jedenfalls, echt cool!"
Aber niemals vergessen wir: Poesie färbt die Wangen rot.

Von Dr. Christina Repolust, Bibliotheksreferat der Erzdiözese Salzburg.

Diese Bücher von Adelheit Dahimène gibt in der Bibliothek:

aktualisiert: 3.12.2010

 

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Literatur-Nobelpreis 2010

Der Literaturnobelpreis geht 2010 an den peruanischen Schriftsteller Mario Vargas Llosa, wie heute von der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften in Stockholm bekanntgegeben wurde.
Seine Romane "Das grüne Haus" und "Der Krieg am Ende der Welt" können in der Bibliothek ausgeliehen werden.

aktualisiert: 7.10.2010

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Literatur-Nobelpreisträger Saramago ist tot

Der portugiesische Schriftsteller José Saramago verstarb am 18.6.2010 im Alter von 87 Jahren auf der Kanareninsel Lanzarote.
José Saramago wurde am 16.11.1922 in Azinhaga ,einem Dorf in der portugiesischen Provinz Ribatejo, geboren. Er entstammt einer Landarbeiterfamilie. Nach dem Besuch einer technischen Fachschule arbeitete er als Maschinenschlosser, Angestellter, bei einem Verlag, als Übersetzer und Literaturkritiker, um sich dann ganz der Schriftstellerei zu widmen. Saramago gilt als der wichtigste Schriftsteller Portugals.
Für sein Werk erhielt er viele Preise und Auszeichnungen und 1998 wurde er mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.
Mehr Infos über José Saramago bei Wikipedia
Der Roman "Alle Namen", eine Geschichte über einen Archivar, der die Karteikarte einer unbekannten Selbstmörderin findet und sich auf die Suche nach der Person hinter dem Namen macht, ist in der Bibliothek erhältlich.

aktualisiert: 18.6.2010

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Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2010

Die Preisträger des "Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2010 " stehen fest.
Aus 80 Einreichungen von 32 Verlagen wählte die Expertenjury die Preisträger des österreichischen Staatspreises für Kinder- und Jugendliteratur aus.

Kategorie bestes Bilderbuch:
Heinz Janisch und Soeren Jessen für "Jumbojet".

Kategorie bestes Kinderbuch:
Peter Turrini und Verena Ballhaus für "Was macht man, wenn? Ratschläge für den kleinen Mann"

Kategorie bestes Jugendbuch:
Gabi Kreslehner für "Charlottes Traum"
Monika Pelz für "Winchester Mystery"

Besonders freut uns, das die aus Ottensheim stammende Autorin Gabi Kreslehner, deren Erstlingswerk "Charlottes Traum" schon im vergangenen Jahr mit vier Preisen ausgezeichnet wurde, zu den Preisträgern zählt. Ihr Buch kann in der Bibliothek ausgeliehen werden.

Zehn weitere empfehlenswerte Titel wurden in die Kollektion zum Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis aufgenommen.

aktualisiert: 7.2.2010

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Foto von Maria Lanznaster: Eugenie Kain las aus ihrem Buch "Schneckenkönig" bei der naturkundlichen Wanderung "Aus Linz heraus" 16.5.2009

Oberösterreichische Autorin Eugenie Kain gestorben

Die Linzer Autorin Eugenie Kain verstarb am 8.1.2010 im Alter von nur 49 Jahren an einer schweren Krebserkrankung.
Nach dem Studium der Germanistik und Theaterwissenschaft in Wien, arbeitete die am 1. April 1960 geborenen Autorin, als Kulturjournalistin und Beraterin im Sozialbereich.
Eugenie Kain engagierte sich stets für soziale Themen, zum Beispiel bei der Straßenzeitung "Kupfermuckn" und mit Schreibwerkstätten für Obdachlose und Hochwasseropfer. Dieses Engagement spiegelt sich auch in ihren Büchern wieder.
Ihr zuletzt veröffentlichtes Werk "Der Schneckenkönig" spielt in Linz, aber nicht in den Zentren der Kulturhauptstadt, sondern am Rand der Stadt, am Hafen, bevor die Industrie kam, dort wo die Außenseiter leben. Eugenie Kain erweist sich hier, wie schon in ihren früheren Büchern, als große Beobachterin der kleinen Dinge.
Im Linzer Kulturhauptstadtjahr beteiligte sich Eugenie Kain gemeinsam anderen Autoren an dem Buchprojekt "Linz.Randgeschichten".

 

Werke:

Auszeichnungen:

Wikipedia: Eugenie Kain

Foto von Maria Lanznaster: Eugenie Kain las aus ihrem Buch "Schneckenkönig" bei der naturkundlichen Wanderung "Aus Linz heraus" 16.5.2009

aktualisiert: 8.1.2010

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Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels 2009

Der Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln wird im heurigem Jahr an Erika Pluhar verliehen.
Nähere Informationen zu dieser Auszeichnung finden Sie hier.

Diese Bücher von und über die Preisträgerin sind in der Bibliothek erhältlich:

aktualisiert: 20.10.2009

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Literatur-Nobelpreis 2009

Die Schriftstellerin Herta Müller wird mit dem Literatur-Nobelpreis 2009 ausgezeichnet. Sie wurde am 17. August 1953 in Nitzkydorf (Rumänien) geboren. Seit 1987 lebt sie in Deutschland.
Die 2003 erschienene Autobiografie " Der König verneigt sich und tötet" ist in der Bibliothek erhältlich.

Am 10. Dezember, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel, wird ihr der Nobelpreis in Stockholm überreicht. Die erste Verleihung fand im Jahr 1901 statt. Die Auszeichnung ist mit zehn Millionen Schwedischen Kronen (knapp 1,1 Millionen Euro) dotiert.

Biografie bei Wikipedia
Informationen über den Nobelpreis für Literatur

aktualisiert: 8.10.2009

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EU-Literaturpreis für Paulus Hochgatterer

Der österreichische Schriftsteller und Kinderpsychiater Paulus Hochgatterer wurde mit dem Europäischen Literaturpreis für sein Buch "Die Süße des Lebens" ausgezeichnet.
Der mit 5000 Euro dotierte Preis wurde in diesem Jahr zum ersten Mal an 12 Autoren aus Europa vergeben.

Von Paulus Hochgatterer sind folgende Bücher in der Bibliothek erhältlich:

-> zur Biografie von Paulus Hochgatterer

aktualisiert: 28.9.2009

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Schriftsteller Frank McCourt verstorben

Der Der irisch-amerikanische Schriftsteller Frank McCourt verstarb im Alter von 78 Jahren an einer schweren Krebserkrankung.
McCourt wurde in den 90er Jahren mit seinem autobiografischen Roman "Die Asche meiner Mutter" weltberühmt. Er beschreibt darin seine schwere Kindheit in Irland. 1997 wurde er dafür mit dem Pulitzerpreis geehrt.

Biografie:
Am 19. August 1930 wurde Frank McCourt als erstes von sieben Kindern in New York geboren. Seine Eltern kehrten während der amerikanischen Depression in ihre irische Heimat zurück. Die Familie lebte unter ärmlichsten Bedingungen. Der Vater war alkoholkrank und verließ die Familie um nach England zu gehen als Frank 10 Jahre alt war. Drei seiner Geschwister starben. 1949 ging er nach New York zurück. Erst im Ruhestand begann er zu schreiben.

In der Bibliothek erhältlich:

aktualisiert: 20.7.2009

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Gertrud Fussenegger verstarb im 97. Lebensjahr

Die österreichische Schriftstellerin Gertrud Fussenegger verstarb am 19.3.2009 im Alter von 96 Jahren im St. Anna-Heim in Linz im Kreise ihrer Familie.
Bis zuletzt hätte Gertrud Fussenegger täglich geschrieben, Lesungen und Vorträge gehalten.
Ihre Romane, Gedichte, Novellen und Kinderbücher wurden in 16 Sprachen übersetzt und mit vielen Preisen gewürdigt.
Einen ausführlichen Bericht finden Sie auf der Internetseite der Diözese Linz

Folgende Bücher von Gertrud Fussenegger sind in der Bibliothek erhältlich:

aktualisiert: 20.3.2009

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Preis der Leipziger Buchmesse 2009

Zum fünften Mal wurde der mit insgesamt 45.000 Euro dotierte Preis der Leipziger Buchmesse vergeben.
Die Autorin Sibylle Lewitscharoff erhielt den Preis der Leipziger Buchmesse 2009 in der Kategorie Belletristik für Ihr Werk "Apostoloff".
In der Kategorie Sachbuch/Essayistik gewann Herfried Münkler für "Die Deutschen und ihre Mythen" und als bester Übersetzer wurde Eike Schönfeld für "Humboldts Vermächtnis" ausgezeichnet.

Internationale Preis der jungen Leser

Ebenfalls im Rahmen der Leipziger Buchmesse wurde zum ersten Mal der "Internationale Preis der jungen Leser" vergeben.
Das Buch "Tintenherz" von Cornelia Funke wurde bei der bisher größten Abstimmung von Kindern für Kinder zum Thema Lieblingsbücher (es beteiligten sich 63.000 SchülerInnen) als Siegertitel ermittelt. Auf den Platz zwei wählten die jungen Leser Christopher Paolinis "Eragon" und auf Platz drei "Whisper" von Isabel Abedis.
Die ersten zwei Siegertitel sind in der Bibliothek erhältlich.

Fotos von der Leipziger Buchmesse

Die Preisträgerin Sibylle Lewitscharoff bei
einer Lesung aus ihren Buch "Apostoloff"
Foto: Lanznaster

aktualisiert: 16.3.2009

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Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2009

Die PreisträgerInnen des Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreises 2009 stehen fest. Eine Experten-Jury wählte aus 68 Einreichungen von 24 Verlagen die Bücher aus, die aufgrund ihrer herausragenden künstlerischen Qualität mit einem der vier Preise ausgezeichnet wurden.

Die ausgezeichneten Bücher:

Kategorie: das beste Bilderbuch:

Kategorie: das beste Kinderbuch (Preis wurde zweimal vergeben):

Kategorie: das beste Sachbuch:

Zehn weitere Titel wurden in die Kollektion zum Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2009 aufgenommen:

aktualisiert: 17.2.2009

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Leselandschaft.at

Das neuste Projekt des Österreichisches Bibliothekswerks Leselandschaft.at stellt Bibliotheken und andere Einrichtungen rund um Buch und Lesen über Karten und Satellitenbilder dar und vermittelt so einen neuen Zugang zu Österreichs vielfältiger Leselandschaft. Denn nicht nur Öffentliche Bibliothek können sie so finden, sondern auch wissenschaftliche Bibliotheken, Kloster- und Schulbibliotheken, aber auch Verlage und Buchhandlungen.

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Christiane Hörbiger erhält Deutschen Vorlesepreis

Die österreichische Schauspielerin Christiane Hörbiger, die am 13. Oktober ihren 70. Geburtstag feiert, erhielt den "Deutschen Vorlesepreis 2008" in der Hauptkategorie "Lesewerk". Der Preis wird von der "Stiftung Lesen" vergeben und ehrt herausragende Leistungen von Vorlese-Gruppen und Vorlesern aus ganz Deutschland und wirbt für ehrenamtliches Engagement im Bereich Leseförderung und Bildung. Die Juroren begründeten ihre Entscheidung mit den Verdiensten Frau Hörbigers um die deutsche Sprache, die sie als Schauspielerin und Hörbuch-Sprecherin erworben habe.

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Literatur-Nobelpreis 2008 für Jean-Marie Gustave Le Clézio

Der französische Autor Jean-Marie Gustave Le Clézio erhält den Literatur-Nobelpreis 2008.
Von dem am 13. April 1940 in Nizza geborenen Autor sind auf Deutsch erschienen: "Der Afrikaner", "Fische aus Gold", "Wüste", "Ein Ort fernab der Welt" und "Fliehender Stern". Momentan ist nur sein jüngster Roman "Der Afrikaner" im Handel erhältich. Seine anderen Werke sind zur Zeit vergriffen, sollen aber neu aufgelegt werden.

Die Nobelpreise werden am 10. Dezember, dem Todestag des Stifters Alfred Nobel, in Stockholm überreicht. Die erste Verleihung fand im Jahr 1901 statt. Die Auszeichnung ist mit zehn Millionen Schwedischen Kronen (knapp 1,1 Millionen Euro) dotiert.

Weitere Informationen zu dem diesjährigen Literatur-Nobelpreisträger.
Weitere Informationen über den Nobelpreis für Literatur

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Wendelin Schmidt-Dengler gestorben

Am 7.9.2008 verstarb der Gründer des österreichischen Literaturarchivs, der Doderer- und Bernhard-Herausgeber Wendelin Schmidt-Dengler im Alter von 66 Jahren überraschend an einer Lungenembolie.
Wendelin Schmidt-Dengler war Österreichs bekanntester Germanist und Literaturkritiker. 2007 wurde er zum Wissenschafter des Jahres gewählt.
Wortgewaltig und zugleich amüsant setzte er sich in der Öffentlichkeit unermüdlich für Bücher ein und begeisterte mit seiner sprühenden Vortragsweise bei vielen Veranstaltungen seine ZuhörerInnen.

Weitere Informationen über Wendelin Schmidt-Dengler:
Artikel im Standard
Wikipedia

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Johann-Peter-Hebel-Preis für Arno Geiger

Der österreichische Schriftsteller Arno Geiger wird mit dem mit 10.000 Euro dotiertem Johann-Peter-Hebel-Preis ausgezeichnet. In der Begründung der internationalen Jury hieß es: "Einfühlungsvermögen, Sprachkult und Intelligenz zeichnen Geigers Literatur aus, die immer auch nach der möglichen Identität in der Moderne fragt."
Der 1968 in Bregenz geborene Geiger zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Autoren seiner Generation. Er studierte Deutsche Philologie, Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft in Innsbruck und Wien. Seit 1993 lebt er als freier Schriftsteller in Wolfurt und Wien.

In der Bibliothek sind diese Bücher des Preisträgers erhältlich:

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Literaturnobelpreis für Doris Lessing

Doris Lessing erhält in diesem Jahr den Nobelpreis für Literatur. Die 87jährige britische Schriftstellerin wurde gewürdigt als "Epikerin weiblicher Erfahrung, die sich mit Skepsis, Leidenschaft und visionärer Kraft eine zersplitterte Zivilisation zur Prüfung vorgenommen hat".
Zu ihren bekanntesten Werken zählen unter anderem "Das goldene Notizbuch" und "Das fünfte Kind".
Lessing ist erst die elfte Frau, die den begehrtesten Literaturpreis der Welt zuerkannt bekommt. Seit der ersten Vergabe 1901 wurden 93 Männer ausgezeichnet. Die feierliche Verleihung der Nobelpreise in Stockholm findet traditionell am 10. Dezember statt - an Alfred Nobels Todestag.

Diese Werke der Nobelpreisträgerin finden Sie in der Bibliothek:

Hier finden Sie weitere Informationen über Doris Lessing: Wikipedia

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Walter Kempowski gestorben

Der Schriftsteller Walter Kempowski verstarb am 5.10.07 im Alter von 78 Jahren in Rotenburg/Wümme bei Bremen.
Walter Kempowski wurde am 29. April 1929 als Sohn eines Reeders in Rostock geboren. Er besuchte dort die Oberschule und wurde gegen Ende des Krieges noch eingezogen. 1948 wurde er wegen Spionage für die USA angeklagt und von einem sowjetischen Militärtribunal zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Nach acht Jahren (1948 bis 1956) im Zuchthaus Bautzen wurde er entlassen.
Nach dem dem Studium der Pädagogik in Göttingen war er als Lehrer in Norddeutschland tätig.
Kempowskis bekanntestes Werk ist der 1971 erschiene autobiografische Roman "Tadellöser und Wolff".
Das Buch gehört zu der neunbändigen "Deutschen Chronik". Es wurde auch für das Fernsehen verfilmt.
Große internationale Anerkennung erhielt er für sein zehnbändiges Werk "Das Echolot" mit Dokumenten aus den Jahren 1941 bis 1945.
Sein letztes Buch "Alles umsonst" erschien 2006.

Auszeichnungen:

In der Bibliothek erhältlich sind Kempowskis Werke "Tadellöser und Wolff" und "Mark und Bein".

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Grande Dame der österreichischen Literatur feierte den 95. Geburtstag

Am 8. Mai feierte die in Leonding lebende österreichische Schriftstellerin Gertrud Fussenegger ihren 95. Geburtstag.
Als Tochter einer k.u.k.-Offiziersfamilie wurde sie in Pilsen geboren, das 1912 noch zu Österreich-Ungarn gehörte. Ihre Kindheit verbrachte sie in Galizien, Vorarlberg und Tirol. In Innsbruck und München studierte sie Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie.
Fussenegger veröffentlichte über 50 Bücher: Romane, Erzählungen, Gedichte, Essays und Dramen. In ihren Romanen und Erzählungen spiegelt die Autorin die geistigen Auseinandersetzungen der Zeit wider.

Folgende Bücher der Autorin sind in der Bibliothek erhältlich:

Wer noch mehr über die Autorin erfahren möchte, wird unter folgenden Links fündig:

http://www.fussenegger.de
http://de.wikipedia.org/wiki/Gertrud_Fussenegger
http://www.kath.de/quodlibe/fussenegg.htm
http://www.meaus.com/96-gertrud-fussenegger.htm

 

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Der 175. Geburtstag von Wilhelm Busch

Wer kennt sie nicht, die Streiche von Max und Moritz, Hans Huckebein, Fips der Affe und die fromme Helene?
Diese Geschichten haben Wilhelm Busch berühmt gemacht. Er war einer der bedeutendsten humoristischen Dichter Deutschlands und wegen seiner satirischen Bildergeschichten gilt als der Erfinder des Comics. Am 15. April 1832 jährt sich sein Geburtstag zum 175 mal.
Wilhelm Busch entstammte einer kinderreichen Kaufmannsfamilie aus Wiedensahl (Niedersachsen). Nach einem abgebrochenen Maschinenbau- und Malereistudium trug er sich nach dem Scheitern seiner ersten Märchenbuchidee kurzzeitig mit dem Gedanken, als Bienenzüchter nach Brasilien auszuwandern. Dies tat er dann doch nicht, sondern wandte sich der kulturpolitischen Satire zu. Seine Lesergemeinde sah ihn oftmals nur als "Schalksnarr", doch er schuf mit seinen Bildern und Texten einen Katalog der menschlichen Schwächen, der zeigt, was ihm in dieser Welt verbesserungsbedürftig erschien.
Wilhelm Busch starb am 9. Januar 1908 an Herzversagen in Mechtshausen (im Harz).
Neben seinen bekannten Werken malte Busch auch mehr als 1000 Ölbilder die, da er sie nicht gut genug fand, erst nach seinem Tod veröffentlicht wurden.

 

Wilhelm Busch´s Werke sind in der Bibliothek mehrfach vertreten. Hier eine Auswahl:

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Paul Watzlawick : Anleitung zum Unglücklichsein

Paul Watzlawick gestorben

Im Alter von 85 Jahren starb der aus Österreich stammende Kommunikationswissenschaftler, Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Soziologe, Autor und Philosoph Paul Watzlawick am 31.3.07 in seiner Wahlheimat Kalifornien.
Große Bekanntheit erlangte Watzlawick durch seine mit viel Witz geschriebenen Psychologiebücher. International bekannt wurde er 1983 mit dem Werk "Anleitung zum Unglücklichsein", einer gelungene Parodie auf die Ratgeberliteratur.

"Anleitung zum Unglücklichsein" können Sie in der Bibliothek als Buch und als Hörbuch ausleihen.

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Preis der Leipziger Buchmesse 2007

Der Preis der Leipziger Buchmesse 2007 wurde vergeben an
Kategorie Übersetzung: Swetlana Geier für die Übersetzung Ein grüner Junge von Fjodor Dostojewskij (Ammann Verlag)
Kategorie Sachbuch/Essayistik: Saul Friedländer für Die Jahre der Vernichtung. Das Dritte Reich und die Juden 1939 - 1945 (Verlag C. H. Beck)
Kategorie Belletristik: Ingo Schulze für Handy, Dreizehn Geschichten in alter Manier (Berlin Verlag)
Weitere Infos unter http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de

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Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2007

Die für den Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2007 prämierten Titel stehen jetzt fest. Mit diesen staatlichen Auszeichnungen, die mit je € 6000,– dotiert sind, werden österreichische AutorInnen, IllustratorInnen und ÜbersetzerInnen für herausragende Publikationen für Kinder und Jugendliche gewürdigt.

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Türkischer Schriftsteller Orhan Pamuk erhält Literatur-Nobelpreis 2006

Orhan Pamuk : Schnee

Der diesjährige Nobelpreis für Literatur geht an den türkischen Autor Orhan Pamuk.
Der 54 jährige Autor gilt als einer der bedeutendsten Prosaschriftsteller in der Türkei. Mit seinen Werken schlägt er Brücken zwischen dem modernen europäischen Roman und der Erzählkunst des Orients. Zu den bekanntesten Werken zählen "Die Weiße Festung", "Rot ist mein Name" "Das neue Leben" und "Schnee".
Die beiden letzen Bücher können Sie in der Bibliothek ausleihen. --> Rezensionen
Pamuk erhielt 2005 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Er wurde voriges Jahre wegen "Verunglimpfung des Türkentums" vor Gericht gestellt, der Prozess wurde im Jänner jedoch eingestellt.

2004 ging die mit 1,1 Mio. Euro dotierte Auszeichnung an die Österreicherin Elfriede Jelinek, im Vorjahr an den Briten Harold Pinter.
Die Verleihung findet wie immer am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel (1833-1896) in Stockholm statt.

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Deutscher Jugendliteraturpreis 2006

Auf der Frankfurter Buchmesse wurden die Preisträger des Deutschen Jugendliteraturpreises 2006 bekannt gegeben:

Bilderbuch: Peter Schössow: Gehört das so??! Die Geschichte von Elvis (Carl Hanser Verlag)
Kinderbuch: Valérie Dayre: Lilis Leben eben (Carlsen Verlag)
Jugendbuch: Dolf Verroen: Wie schön weiß ich bin (Peter Hammer Verlag)
Sachbuch: Anja Tuckermann: "Denk nicht, wir bleiben hier!" Die Lebensgeschichte des Sinto Hugo Höllenreiner (Carl Hanser Verlag)

Die Jugendjury entschied sich für: Kevin Brooks: Lucas (dtv)

Rotraut Susanne Berner wurde für ihr Gesamtwerk der Sonderpreis 2006 verliehen.

Zu allen ausgezeichneten Titeln finden Sie Besprechungen auf Rezensionen online
und unter http://www.jugendliteratur.org

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Zum 50. Todestag von Bertolt Brecht

Bertolt Brecht wurde am 10. Februar 1898 in Augsburg als Eugen Berthold Friedrich Brecht geboren. Er starb am 14. August 1956 in Berlin.
Brecht wird als einflussreichster deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Er ist auch international für seine Werke angesehen und ausgezeichnet worden. Brecht gilt als Begründer des Epischen Theaters bzw. "dialektischen Theaters".
Lion Feuchtwanger bezeichnet ihn als den einzigen Sprachschöpfer des zwanzigsten Jahrhunderts: "Brecht hat bewirkt, dass die deutsche Sprache heute Spürungen und Gedanken ausdrücken kann, die sie, als Brecht zu dichten anfing, nicht auszusagen vermochte".

Von 1917 bis 1918 studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München Naturwissenschaften, Medizin und Literatur. Sein Studium musste er allerdings im Jahr 1918 schon unterbrechen, da er in einem Augsburger Lazarett als Sanitätssoldat eingesetzt wurde. Zu dieser Zeit lernte er Paula Banholzer kennen, die 1919 seinen Sohn Frank zur Welt brachte. Frank kam 1943 als deutscher Soldat an der Front bei einem Kinobrand in Russland ums Leben.
1920 schloss er Freundschaft mit dem bekannten Kabarettisten Karl Valentin, den er sehr schätzte. Brecht reiste oft nach Berlin, um Beziehungen zu Personen aus dem Theater und zur literarischen Szene aufzubauen. 1924 zog er ganz nach Berlin. Hier arbeitete er zunächst zusammen mit Carl Zuckmayer als Dramaturg an Max Reinhardts Deutschem Theater, an den Münchner Kammerspielen inszenierte er in diesen Jahren selbst. Im Jahr 1922 erhielt er den Kleist-Preis und heiratete die Schauspielerin und Opernsängerin Marianne Zoff und bekam mit ihr eine Tochter mit Namen Hanne. Kurz danach lernte er seine spätere Frau Helene Weigel kennen, die 1924 seinen zweiten Sohn Stefan gebar. Drei Jahre später ließ er sich von Marianne Zoff scheiden. Nach der Heirat mit Helene Weigel 1929 kam Tochter Barbara zur Welt.
Brecht entwickelte sich in der zweiten Hälfte der 20er Jahre zum überzeugten Kommunisten und verfolgte fortan mit seinem Werk politische Ziele. Er trat aber nie in die KPD ein.

Mit seinen Werken wollte Brecht gesellschaftliche Strukturen durchschaubar machen, vor allem in Hinsicht auf ihre Veränderbarkeit. Literarische Texte mussten für ihn einen Gebrauchswert, einen Nutzen haben.
1928 feierte Brecht mit seiner von Kurt Weill vertonten Dreigroschenoper einen der größten Theatererfolge der Weimarer Republik. Eine verbreitete Vorstellung sieht im Welterfolg ein Missverständnis: Geschrieben als Gesellschaftskritik, umjubelt von jenen, die Brecht kritisieren wollte.

Zu Beginn des Jahres 1933 wurde eine Aufführung von "Die Maßnahme" durch die Polizei unterbrochen. Die Veranstalter wurden wegen Hochverrats angeklagt. Am 28. Februar - einen Tag nach dem Reichstagsbrand - verließ Brecht mit seiner Familie und Freunden Berlin und flüchtete über Prag, Wien und Zürich schließlich nach Skovsbostrand bei Svendborg auf Fünen in Dänemark, wo er sich die nächsten fünf Jahre aufhielt. Im Mai des Jahres wurden seine Werke von den Nationalsozialisten verbrannt.

1939 verließ Brecht Dänemark, lebte ein Jahr in einem Bauernhaus in der Nähe Stockholms und im April 1940 in Helsinki. Im Sommer 1941 fuhr er via Moskau im Transsibirienexpress nach Wladiwostok. Vom Osten der UdSSR fuhr er mit dem Schiff nach Kalifornien, wo er in Santa Monica in der Nähe von Hollywood lebte. Er stellte sich vor, als Drehbuchautor eine Rolle im Filmgeschäft zu spielen. Dazu kam es nicht. Er hatte kaum Möglichkeit zur politischen Arbeit und bezeichnete sich selbst angesichts des Desinteresses der US-Amerikaner als "Lehrer ohne Schüler".
Die USA unterstellten ihm eine kommunistische Einstellung, weshalb er am 30. Oktober 1947 vom Komitee für unamerikanische Aktivitäten vorgeladen und verhört wurde. Einen Tag später reiste er - während der Premiere von "Das Leben des Galilei in New York" - über Paris nach Zürich. Dort hielt er sich ein Jahr auf, da die Schweiz das einzige Land war, in das er noch einreisen durfte; die Einreise nach West-Deutschland wurde ihm untersagt. Im Februar 1948 wurde "Die Antigone des Sophokles" im Stadttheater Chur uraufgeführt. Drei Jahre später erlangte er die österreichische Staatsbürgerschaft, wurde allerdings auch hier angefeindet. Zu einer geplanten Arbeit bei den Salzburger Festspielen kam es nicht. Friedrich Torberg setzte zusammen mit Hans Weigel in Österreich einen Boykott gegen die Aufführung der Werke von Bertolt Brecht an den österreichischen Bühnen durch, der bis 1962 anhielt.

Grab auf dem Dorotheenstädtischer Friedhof in Berlin: Bertolt Brecht, deutscher Dramatiker und Lyriker. Die Dramaturgin und Schauspielerin Helene Weigel (geb. 12.5.1900 in Wien, gestorben 6.5.1971 in Berlin) war die Ehefrau Brechts. Foto: marika/www.pixelio.de

1948 kehrte er mit tschechoslowakischem Pass über Prag nach Ost-Berlin zurück . Hier führte er ein relativ gut situiertes Leben. Im Haus in der Chausseestraße wurde noch vor 1989 eine Gedenkstätte eingerichtet.
1949 gründete er mit Helene Weigel das Berliner Ensemble. Anschließend arbeitete er wieder engagiert für das Theater und erreichte sogar einige Gastspiele in europäischen Großstädten. Es wurden auch diverse Stücke abgelehnt, wie z. B. Die Heilige Johanna der Schlachthöfe und der Film Kuhle Wampe. In der Bundesrepublik Deutschland hingegen dürfen alle Werke von Brecht bis heute ungehindert verbreitet werden. 1954 erhält Brecht den Internationalen Stalin-Friedenspreis, den er persönlich in Moskau entgegennimmt.
Am 12. August 1956 erlitt er einen Herzinfarkt, an dessen folgen er zwei Tage später in der Berliner Charité starb. Zusammen mit seiner 1971 verstorbenen Frau Helene Weigel liegt er auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin begraben.

Foto: Grab von B. Brecht und seiner Ehefrau H. Weigel von Marika/www.pixelio.de

 

 

Lesens- und Hörenswertes finden Sie in der Bibliothek:

Bertold Brecht: Ein Kinderbuch "Ein Kinderbuch" erschien 1965 mit den Bildern der irischen Zeichnerin Elizabeth Shaw. Die sorgsam ausgewählten Texte bieten einen wunderbaren Querschnitt für Kinder durch das umfangreiche Werk Brechts: absurde Gedichte, Lieder, Erzählungen sind darin enthalten, so z. B. die bekannten Geschichten von Herrn Keuner, das Alfabet, Wenn die Haifische Menschen wären, Der Augsburger Kreidekreis, Kinderhymne und Die Moritat von Mackie Messer aus der Dreigroschenoper u. v. a. Vervollständigt wird der Band mit biografischen Angaben zu Brecht, die von Elisabeth Hauptmann zusammengestellt wurden.

Manfred Krug liest Bertold Brecht: Lust des Beginnens

"Lust des Beginnens" - Der Schauspieler Manfred Krug liest Bertold Brecht. In 33 Gedichten meditiert Manfred Krug mit Brecht über den Zauber des Alltäglichen, der einem wie die erste Liebe, das frische Grün oder die ersten Seiten eines Buchs in neuen Gedanken die Welt eröffnet. Manfred Krug, einst Eleve bei Brecht am Berliner Ensemble, liest die Gedichte, wie nur er es kann: mit feinem Gespür für die frivolen wie auch für die ernsten Töne. Ein Abenteuer, auf das Krug sich mit dieser Lesung einläßt, schenkt er doch jedem seiner Hörer mit der Lust des Beginnens - neue Gedanken.
 
Bertold Brecht: Kalendergeschichten "Die Kalendergeschichten" bestehen aus acht Erzählungen und acht erzählerischen Gedichten, die Brecht kurz nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem Lesebuch zusammenstellt. Der Band gehört 1949, neben dem neunten Heft der Versuche (mit Mutter Courage und ihre Kinder), dem Antigonemodell 1948 und dem Dreigroschenroman, zu den ersten Ausgaben, mit denen sich Brecht nach den Jahren des Exils in den verschiedenen Besatzungszonen Deutschlands als Stückeschreiber und Regisseur und mit den Kalendergeschichten als Erzähler und Lyriker vorstellt, für die junge Generation zum ersten Mal.

Bertold Brecht: Lektüre für Minuten

An vielen Stellen des großen, im 20.Jahrhundert einzigartigen Werks von Bertold Brecht "Lektüre für Minuten" finden sich kluge, durch sprachliche Schlichtheit und Präzision geprägte Ideen und Beobachtungen. Zahlreiche solcher Gedanken Brechts sind für sein Werk zentral und kehren an verschiedenen Stellen in ähnlicher, manchmal auch in gegensätzlicher Form wieder. - Die im Inhalt genannten Themenbreiche überschneiden sich an einigen Stellen, manche hätten sehr viel umfangreicher verzeichnet werden können. - Diese  Lektüre für Minuten  will erfreuen, belehren, trösten und ermutigen, erheitern und vor allem vergnügen.

 

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Heinz Janisch erhält Österreichischen Staatspreis für Kinderlyrik

Dem Autor Heinz Janisch wird am 2.5.2006 in Wien der Österreichische Staatspreis für Kinderlyrik 2005 verliehen.
Dieser wird alle zwei Jahre für ein herausragendes Gesamtwerk im Bereich der deutschsprachigen Kinderlyrik vergeben.
Heinz Janisch wurde nicht nur als Autor von Kinder- und Jugendbüchern, sondern auch als Redakteur der Porträt-Reihe "Menschenbilder" und durch durch zahlreiche Veröffentlichungen bekannt. Er erhielt mehrere Literaturpreise, darunter auch den Österreichischen Förderungspreis für Kinder- und Jugendliteratur, sowie den Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis.

Weitere Informationen zu Heinz Janisch erhalten Sie unter: http://www.heinz-janisch.com


Diese Bücher von Heinz Janisch sind in der Bibliothek erhältlich:

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Pulitzerpreis 2006

Der Pulitzerpreis 2006 ging im Bereich "Belletristik" an Geraldine Brooks für Ihren Roman "March".
Der Pulitzerpreis wird seit 1917 in 21 verschiedenen Kategorien für hervorragende journalistische Leistungen verliehen. Darüber hinaus gilt er als der wichtigste US-amerikanische Literaturpreis.

Nähere Informationen zum Pulitzer-Preis finden Sie auf:
http://www.kurier.at/kultur/1341269.php
http://de.wikipedia.org/wiki/Pulitzer-Preis

Informationen zu Geraldine Brooks:
http://www.geraldinebrooks.com (in engl. Sprache)

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Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2006

Den Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis 2006 erhielten:

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Kinderbuchautorin Kirsten Boie erhält Evangelischen Buchpreis 2006

Für ihren fantastischen Roman "Die Medlevinger" wird Kirsten Boie am 31. Mai 2006 in der St. Lamberti-Kirche in Oldenburg mit dem Evangelischen Buchpreis 2006 ausgezeichnet.
Der Evangelische Buchpreis wird seit 1979 in wechselnden Sparten verliehen, seit 1998 auch für Kinder- und Jugendliteratur. Er ist ein Leserpreis, dessen Auswahl ausschließlich auf Vorschlägen von Leserinnen und Lesern beruht. Ausgezeichnet werden Bücher, für die Christen sich einsetzen können.

In der Begründung der Jury heißt es:

"Meisterhaft hat die bekannte Autorin einen spannenden Genremix aus realistischem Kinderroman, Krimi und Fantasygeschichte komponiert. Mit der lebensnahen und sympathischen Hauptfigur, dem 11jährigen Johannes, lernen die (etwa gleichaltrigen) Leserinnen und Leser die menschenähnlichen aber nur puppenkleinen Medlevinger- Kinder Moa und Nis kennen und hören die unglaubliche Geschichte von der Existenz einer eigenen Welt unter der Erde. Von dort sind zwei Medlevinger-Männer in die Menschenwelt verschwunden, in der ihnen tödliche Gefahr droht. Mit Hilfe von Johannes, der sich als Freund und nicht wie befürchtet als Feind erweist, hoffen sie die gefangen gehaltenen Medlevinger befreien zu können. Im Gegensatz zu den Medlevingern, die besondere Gaben wie Unsichtbarwerden oder Tiersprachen verstehen haben, ist Johannes ganz auf seine menschlichen Fähigkeiten wie Durchhaltevermögen und Tatkraft, Konzentration und Mut, aber auch Freundschaft und Solidarität angewiesen.
Mit "Medlevinger" ist Kirsten Boie einmal mehr ein Kinderbuch gelungen, das Kinder durch Spannung, Situationskomik und Sprachwitz wirklich zum Lesen verlockt. Dabei konfrontiert die Autorin ihren untrüglich realistischen und liebevollen Blick auf Menschen - Kinder wie Erwachsene - augenzwinkernd mit einem phantastischen Idyll.
Ein Lesespaß mit Figuren, die Kindern Halt und Orientierung geben können."

Kirsten Boie wurde 1950 in Hamburg geboren, studierte Deutsch und Englisch, promovierte in Literaturwissenschaft und war als Lehrerin im Gymnasium und in der Gesamtschule tätig.
Seit der Veröffentlichung ihres ersten Buches 1985 hat sie über 80 Bücher geschrieben: vom Bilderbuchtext bis zum Kinderroman, vom Erstlesebuch bis zum Jugendbuch. Für ihre Werke wurde Kirsten Boie schon mehrfach ausgezeichnet.
Kirsten Boie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern bei Hamburg.

Folgende Bücher der Preisträgerin sind in der Bibliothek erhältlich:

 

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Karl Markus Gauß erhält Manés Sperber-Preis 2005

Der Manés Sperber-Preis 2005 wird am 18. Jänner 2006 an Karl Markus Gauß verliehen.
Die Preisverleihung findet anlässlich des 100. Geburtstages (* 12. Dezember 1905) von Manès Sperber statt. Der Preis wird in Kooperation mit der Manès-Sperber-Gesellschaft in unregelmäßigen Abständen, zumindest aber im Fünf-Jahres-Rhythmus vergeben und ist mit 7.300,- Euro dotiert.
Karl-Markus Gauß, 1954 in Salzburg geboren, ist Schriftsteller, Kritiker und Essayist, seit 1991 Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift "Literatur und Kritik". Seine Bücher wurden in etliche Sprachen übersetzt und 1997 mit dem Europäischen Essaypreis Charles Veillon, 2001 mit dem Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz und 2005 mit dem Vilenica-Preis für Mitteleuropäische Literatur ausgezeichnet.
Zuletzt erschienen von ihm vier Bände mit Reiseprosa, "Die sterbenden Europäer" (2001), "Die Hundeesser von Svinia" (2004), "Wirtshausgespräche in der Erweiterungszone" (2005) und "Die versprengten Deutschen" (2005), sowie die beiden Journale "Mit mir, ohne mich" (2002) und "Von nah, von fern" (2003).
In der Bibliothek erhältlich ist das 1995 erschienene Buch "Das Buch der Ränder".
Bisherige Manès Sperber-Preisträger sind unter anderem: Siegfried Lenz, Claudio Magris und Ilse Aichinger.

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Deutscher Buchpreis für Arno Geiger

Arno Geiger: Es geht uns gut

Der 37-jährige Vorarlberger Schriftsteller Arno Geiger erhält den heuer erstmals vergebenen Deutschen Buchpreis. Mit diesem hoch dotierten Schriftstellerpreis (25.000 Euro), der zum "Booker Prize" des deutschsprachigen Raumes werden möchte, wird die beste Neuerscheinung des jeweiligen Jahres gewürdigt.
Sein Buch "Es geht uns gut" ist ab Sonntag, den 23.10.05 in der Bibliothek entlehnbar. Interessant ist, dass es von der Kritik hochgelobt (Daniela Strigl, Die Zeit) oder ganz und gar abgeleht wird (Presse Spectrum vom vergangenen Samstag).

Arno Geiger wurde 1968 in Bregenz geboren. Er studierte Deutsche Philologie, Alte Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft in Innsbruck und Wien. Seit 1993 lebt Arno Geiger als freier Schriftsteller in Wolfurt und Wien.

Weitere Bücher von Arno Geiger:

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Simon Wiesenthal ist tot

Pick, Hella: Simon Wiesenthal : eine Biographie

Er überlebte den Holocaust und machte es sich zur Lebensaufgabe, möglichst viele überlebende Täter des Nazi-Regimes aufzuspüren - nicht aus Rache, sondern aus Verpflichtung gegenüber den Millionen Ermordeter. Im Alter von 96 Jahren starb Simon Wiesenthal in Wien.

Bücher über und von Simon Wiesenthal:

Pick, Hella: Simon Wiesenthal : eine Biographie
Weissensteiner, Friedrich: Große Österreicher des 20. Jahrhunderts : 90 Porträts berühmter Frauen und Männer
Wiesenthal, Simon: Max und Helen : ein Tatsachenroman

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Der israelische Schriftsteller Amos Oz erhielt Goethepreis der Stadt Frankfurt.

Für sein schriftstellerisches und essayistisches Werk ehrte die Stadt Frankfurt/Main am 28.8.05 in der Frankfurter Paulskirche den israelischen Schriftsteller Amos Oz mit dem, mit 50.000 Euro dotierten, Goethepreis 2005.
Das Kuratoriums bezeichnet Oz als einen der bedeutendsten Autoren der Gegenwart, dessen Werk sich durch große thematische Vielfalt und stilistische Virtuosität auszeichne.
Oz wurde 1939 in Jerusalem geboren. Er ist Mitbegründer der Friedensbewegung "Shalom achschaw", die sich für eine Verständigung mit den Palästinensern einsetzt. 1992 wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.

Seine wichtigsten Werke: Eine Geschichte von Liebe und Finsternis von Amos Oz, Ruth Achlama

Lesen Sie dieses empfehlenswerte Buch des preisgekrönten Autors:

Eine Geschichte von Liebe und Finsternis von Amos Oz, Ruth Achlama

Jerusalem in den vierziger Jahren - Fluchtpunkt jener denen es gelungen ist, den Verfolgungen und den Nazis zu entkommen und die entschlossen sind, sich nie wieder demütigen zu lassen. Es sind die Jahre kurz vor und nach der Gründung Israel. Die Kindheitswelt Amos Oz ist bevölkert von Menschen wie seinen Eltern und Großeltern, die aus Polen, Litauen und der Ukraine kamen, wo alles anfing, wo man träumte von einem Ort, an dem man ohne Angst leben könnte, in Würde und Selbstbestimmung...

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Toleranz-Preis für Barbara Frischmuth

Die österreichische Schriftstellerin Barbara Frischmuth erhält den "Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln". Der Preis wird am 14. November im Rahmen der Österreichischen Buchwoche verliehen.

Die 1941 in Altaussee geborene Autorin studierte Sprachen und Orientalistik und lebte längere Zeit in der Türkei. Für ihre Bücher erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Heute lebt sie als freie Schriftstellerin in Wien.

Folgende Bücher der Autorin gibt es in der Bibliothek zum ausleihen: Zum Seitenanfang



Der malende Geschichtenerzähler Ali Mitgutsch wurde 70

Einer der beliebtesten deutschen Bilderbuchautoren, der Illustrator Ali Mitgutsch feierte am 21. August seinen 70zigsten Geburtstag.
Fast jedes Kind kennt seine Bücher. Die bunten, vielfältigen Darstellungen des Alltagsleben, die mit viel Liebe zum Detail gezeichnet sind, faszinieren schon die Kleinsten, regen ihre Fantasie an, machen neugierig.
Sein Durchbruch als Kinderbuchillustrator gelangt ihm 1968 mit dem Buch "Rundherum in meiner Stadt" für das er 1969 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde.

Neu in der Bibliothek:

Ali Mitgutsch : Das große Piraten Wimmelbuch Ali Mitgutsch : Hier in den Bergen Ali Mitgutsch : Komm mit ans Wasser


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50. Todestag von Thomas Mann

Vor 50 Jahren starb der Literatur - Nobelpreisträger Thomas Mann am 12. August 1955 in Kilchberg bei Zürich in der Schweiz.
Er war einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.
Durch seine Romane "Buddenbrooks : Verfall einer Familie", "Zauberberg" und seine großartigen Erzählungen wie "Tonio Kröger" und "Tod in Venedig" erlangte er Weltruhm. Viele seiner Werke wurden erfogreich verfilmt.
Eine interessante Biografie von Thomas Mann finden Sie bei WIKIPEDIA - die freie Enzyklopädie.

In unserer Bibliothek gibt es folgende Werke zum ausleihen:

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Katzenmusik / Renate Welsh

LESERstimmen - Der Preis der jungen LeserInnen

Bereits zum zweiten Mal organisierte der Büchereiverband Österreichs, der Dachverband der über 2500 Öffentlichen Bibliotheken und Schulbibliotheken, mit Unterstützung des bm:bwk das größte Lesefestival Österreichs.
Nach mehr als 450 Lesungen und Workshops in Bibliotheken in ganz Österreich, haben mehr als 142 000 junge LeserInnen aus den 12 nominierten Büchern ihr Lieblingsbuch gewählt:

Renate Welsh erhielt für ihr Buch Katzenmusik den mit 5 000.- Euro dotierten Preis der jungen LeserInnen.

Die Leserstimmen - Bücher sind in der Bibliothek erhältlich.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.leserstimmen.at.


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Schriftsteller Franz Rieger verstorben

Der oberösterreichische Schriftsteller Franz Rieger ist im Alter von 82 Jahren am 11.6.05 in seiner Heimatgemeinde Oftering verstorben.
Durch den Tod von Franz Rieger verliert Oberösterreich einen der ganz großen Schriftsteller.
Als Franz Riegers wichtigstes Werk gilt der 1985 veröffentlichte Roman "Schattenschweigen oder Hartheim" über die gleichnamige NS-Euthanasieanstalt. Basierend auf den Aufzeichnungen des Pfarrers von Hartheim und dessen Gewissenskonflikte, setzt er sich mit den Morden an Tausenden von Behinderten und Strafgefangenen in Hartheim während der Jahre von 1939 bis 1944 auseinander.
Riegers Roman gilt heute als eine der wichtigsten literarischen Auseinandersetzungen mit der lokalen Realität jener Tage.
Zuletzt veröffentlichte er sein Amerika-Tagebuch, in dem er seine Erlebnisse als Kriegsgefangener in den USA schilderte.

 

Biografie
Am 23.Januar 1923 in Riedau als Sohn eines Lehrers geboren.
Gymnasium (Petrinum) Linz und Passau.
Beamter im Finanzdienst.
Ab 1941 Soldat im 2. Weltkrieg. Verwundung in Russland 1944. Kriegsgefangenschaft in Italien, Amerika (USA) und England. 1946 Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft.
Beamter im Finanzdienst.
1955 bis 1983 Bibliothekar in den Büchereien der Stadt Linz.
Verheiratet, zwei Söhne.
Gestorben am 11.Juni 2005 in Ofterding in Oberösterreich.

Werke:
Paß, Roman.
Die Landauer : Roman (1973) --> in der Bibliothek erhältlich
Feldwege
Vierfrauenhaus
Schattenschweigen oder Hartheim : Roman (1985) --> in der Bibliothek erhältlich
Internat in L. : Roman
Unmögliche Annäherung : Erzählungen --> in der Bibliothek erhältlich
Amerika-Tagebuch

Auszeichnungen:
Koref-Preis (1987)
Adalbert-Stifter-Preis (1999)
Heinrich-Gleißner-Preis
Großer Oberösterreichischer Landeskulturpreis


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Gerade eingetroffen: der neue Donna Leon!

Donna Leon: Beweise, daß es böse ist. Foto: A.Ueberbach / www.pixelio.de

Endlich gibt es mit "Beweise, daß es böse ist" wieder einen neuen packenden Krimi von Donna Leon .

Commissario Brunetti genießt in Irland seinen Urlaub, als die 83jährige Maria Grazia Battestini brutal ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden wird. Es gibt niemanden der um sie trauert - Familie und Freunde gibt es keine und die Nachbarn scheinen regelrecht erleichtert zu sein.
Ihre rumänische Haushälterin gerät unter Verdacht als Tenente Scarpa, der Brunetti während seines Urlaubs vertritt, bei ihr eine große Summe Geld und gefälschte Papiere findet. Damit scheint der Fall gelöst zu sein.
Doch Brunetti lässt es keine Ruhe, bis er weiß, was sich hinter dem Tod der reichen, alten Frau verbirgt...

Ein "Muß" für Krimi-Fans!

 

Natürlich gibt es auch die anderen Fälle des Comissario Brunetti zum ausleihen:


Foto: A.Ueberbach / www.pixelio.de


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Preis für Kathrin Röggla

Die Österreicherin Kathrin Röggla wird am 27.Juni mit dem Solothurner Literaturpreis für ihr außerordentlich vielseitiges und experimentierfreudiges Werk ausgezeichnet.
Die 1971 in Salzburg geborene Prosa- und Theaterautorin lebt seit 1992 in Berlin.

Auszeichnungen:

Buchtipp: Lesen Sie Katrin Röggla´s Roman "Wir schlafen nicht"

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Friedrich-Glauser-Preis 2005

Am 30.4.05 wurde Ingrid Noll auf der Criminale (größtes deutschsprachiges Krimifestival) für ihre Verdienste um die deutschsprachige Kriminalliteratur mit dem "Ehrenglauser" geehrt.
In der Bibliothek finden Sie zahlreiche Bücher dieser Autorin:

Ebenfalls ausgezeichnet wurden: Hansjörg Schneider für "Hunkeler macht Sachen" (Friedrich-Glauser-Preis 2005 ), Stefan Slupetzkys für "Der Fall des Lemming" (bester Debütroman), Sabine Ludwig für "Die Nacht, in der Mr. Singh verschwand" (Kinder- und Jugendkrimi), Gunter Gerlach für "Hochzeit in Voerde" (Kurzkrimi).

Der Glauser-Preis erinnert an den österreichisch-schweizerischen Schriftsteller Friedrich Glauser (1896-1938), der als Ahnherr der deutschsprachigen Krimiszene gilt.

Nähere Informationen finden Sie auf:
http://www.die-criminale.de und http://www.das-syndikat.com/

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zuletzt aktualisiert: 9.1.2018  |  URL dieser Frameseite: http://www.goldwoerth.bvoe.at