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Bibliotheken und Corona

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und der von der österreichischen Bundesregierung in Kraft gesetzten Maßnahmen zu einer Reduktion der weiteren Verbreitung einer COVID-19-Infektion setzt der Büchereiverband Österreichs Maßnahmen und spricht Empfehlungen für seine Mitgliedsbibliotheken aus. Lesen Sie bitte bis zum Ende der Seite, um alle Updates zu sehen (Letztes Update 11.05.2021)

Mit 19. Mai 2021 tritt die COVID-19-Öffnungsverordnung in Kraft.

Für den Bibliotheksbetrieb gilt ab 19. Mai:

„1. Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist ein Abstand von mindestens zwei Metern einzuhalten.
2. Kunden haben in geschlossenen Räumen eine Maske zu tragen.
3. Der Betreiber hat sicherzustellen, dass sich maximal so viele Kunden gleichzeitig im Kundenbereich aufhalten, dass pro Kunde 20m² zur Verfügung stehen; ist der Kundenbereich kleiner als 20 m²,  so  darf  jeweils  nur  ein  Kunde  zuzüglich der  im  gemeinsamen  Haushalt lebenden  Personen  den  Kundenbereich  der  Betriebsstätte  betreten.  Bei Betriebsstätten ohne Personal ist in geeigneter Weise auf diese Voraussetzung hinzuweisen.“

Hinweise und Empfehlungen zum Bibliotheksbetrieb:

  • Als „Maske“ gilt in dieser Verordnung eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine Maske mit mindestens gleichwertig genormtem Standard. (FFP2-Masken ab 14 Jahren, Mund-Nasen-Schutz ab 6 Jahren)
  • 2-Meter-Mindestabstand: Der Mindestabstand gilt nicht nur für den Kundenkontakt, sondern auch am Arbeitsplatz. (Ausnahme: Personen desselben Haushalts) Sie müssen die Einhaltung des Mindestabstandes nicht kontrollieren. Wenn Ihnen auffällt, dass der Mindestabstand nicht eingehalten wird, sind Sie dazu angehalten, die KundInnen darauf hinzuweisen.
  • 20 Quadratmeter pro Kundin/Kunde: Gezählt wird die Größe des Kundenbereichs. Ist die Bibliothek kleiner, darf immer nur eine Kundin/ein Kunde die Bibliothek betreten. Kinder sind ebenfalls zu zählen. Bibliothekspersonal ist nicht miteinzurechnen.
  • Lesesäle und Arbeitsplätze dürfen unter Einhaltung der angeführten Sicherheitsbestimmungen geöffnet werden.
  • Mitgebrachte Speisen und Getränke dürfen nicht konsumiert werden.
  • Es muss kein Präventionskonzept erstellt und kein COVID-19-Präventionsbeauftragter ernannt werden. (Ausnahme: Veranstaltungen über 50 Personen)
  • Es werden keine Zutrittstests benötigt. (Ausnahme: Konsumation von Speisen und Getränken)
  • Eine Öffnung der Bibliothek ist von 05:00 bis 22:00 möglich.
  • Wenn Kaffeeautomaten/-ecken betrieben werden, dann gelten die Regeln der Gastronomie (Zutrittstests).

BibliothekarInnen mit Kundenkontakt
BibliothekarInnen mit Kundenkontakt dürfen den Arbeitsort nur betreten, wenn sie einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr vorweisen können.

Testungen:

  • Ein Testnachweis ist alle sieben Tage zu erneuern und für die Dauer von sieben Tagen bereitzuhalten. Als Testnachweis gelten Antigen-Test einer befugten Stelle oder ein molekularbiologischer Test (z.B. PCR-Test). Antigen-Selbsttests gelten nicht.
  • Für BibliothekarInnen, die in den letzten sieben Tagen negativ getestet wurden, gilt, dass ein einfacher Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss.
  • Wenn kein negatives Testergebnis vorgewiesen werden kann, ist im Kundenkontakt eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Die Testpflicht (bzw. die FFP2-Masken-Tragepflicht, wenn kein Testergebnis vorliegt) gilt auch für ehrenamtliche BibliothekarInnen, wenn Sie Kundenkontakt haben.

Von der Testpflicht ausgenommen, sind BibliothekarInnen, die einen Nachweis über Impfungen/Infektionen erbringen:

  • Eine ärztliche Bestätigung ist für sechs Monate nach einer abgelaufenen Infektion mit SARS-CoV-2 gültig. Diese muss molekularbiologisch (z.B. PCR-Test) nachgewiesen worden sein. Ein behördlicher Absonderungsbescheid ist ebenfalls für sechs Monate gültig.
  • Ein Nachweis über eine positive Testung auf neutralisierende Antikörper ist für drei Monate gültig. Es ist möglich, nach Ablauf der Frist die Testung erneut durchzuführen.
  • Ab dem 22. Tag nach der ersten Impfung ist der Nachweis gültig. Nach der Vollimmunisierung (Erhalt aller empfohlenen Dosen des jeweiligen Impfstoffs) behält der Impfnachweis seine Gültigkeit für insgesamt 9 Monate ab der 1. Impfung (vorbehaltlich der wissenschaftlichen Erkenntnislage). Als Impfnachweis gelten der gelbe Impfpass, ein Impf-Kärtchen sowie ein Ausdruck der Daten aus dem e-Impfpass.

Für Veranstaltungen/Zusammenkünfte gilt ab 19. Mai:

Für alle BesucherInnen von Zusammenkünften gilt:

  • Beim Betreten des Veranstaltungsortes ist ein Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (genesen, geimpft, getestet) zu erbringen.
  • Beim Besuch ist der Mindestabstand von zwei Metern zu Personen, die nicht im selben Haushalt leben, einzuhalten.
  • In geschlossenen Räumen ist zusätzlich das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend.

Als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr im Sinne dieser Verordnung gilt:

Getestet:
- Molekularbiologischer Test (z.B. PCR-Test): 72 Stunden ab Probenahme
- Antigen-Test einer befugten Stelle (z.B. Österreich testet): 48 Stunden ab Probenahme
- Antigen-Selbsttest, die in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem der Länder erfasst werden: 24 Stunden

Genesen:
- Eine ärztliche Bestätigung ist für sechs Monate nach einer abgelaufenen Infektion mit SARS-CoV-2 gültig. Diese muss molekularbiologisch (z.B. PCR-Test) nachgewiesen worden sein. Ein behördlicher Absonderungsbescheid ist ebenfalls für sechs Monate gültig.
- Ein Nachweis über eine positive Testung auf neutralisierende Antikörper ist für drei Monate gültig. Es ist möglich, nach Ablauf der Frist die Testung erneut durchzuführen.

Geimpft:
- Ab dem 22. Tag nach der ersten Impfung ist der Nachweis gültig. Nach der Vollimmunisierung (Erhalt aller empfohlenen Dosen des jeweiligen Impfstoffs) behält der Impfnachweis seine Gültigkeit für insgesamt 9 Monate ab der 1. Impfung (vorbehaltlich der wissenschaftlichen Erkenntnislage). Als Impfnachweis gelten der gelbe Impfpass, ein Impf-Kärtchen sowie ein Ausdruck der Daten aus dem e-Impfpass.

AUSNAHME: Die Verpflichtung zur Vorlage eines Nachweises einer geringen epidemiologischen Gefahr gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr und Kinder, die eine Primarschule besuchen.

Welche Regelungen gelten für Zusammenkünfte ohne zugewiesene Sitzplätze?
An Zusammenkünften ohne zugewiesene Sitzplätze dürfen max. 50 Personen teilnehmen. Die Ausgabe von Speisen und Getränken ist nicht erlaubt.
Veranstaltungen ab 11 Personen sind der Bezirksverwaltungsbehörde (spätestens eine Woche vor der Veranstaltung) anzeigepflichtig. Dabei sind folgende Angaben zu machen: Name und Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse) des für die Zusammenkunft Verantwortlichen; Zeit, Dauer und Ort der Zusammenkunft; Zweck der Zusammenkunft, Anzahl der TeilnehmerInnen. Die Anzeige hat elektronisch an eine von der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde bekanntgegebene E-Mail-Adresse oder im Wege einer Web-Applikation zu erfolgen.

Zusätzlich gelten folgende Regelungen gelten für Zusammenkünfte mit zugewiesenen Sitzplätzen bis 50 Personen:

  • Zusammenkunftsorte mit zugewiesenen Sitzplätzen dürfen max. zu 50% ausgelastet werden.
  • Menschen aus verschiedenen Haushalten können eine gemeinsame Besuchergruppe bilden. Zwischen verschiedenen Besuchergruppen muss mindestens ein Abstand von zwei Metern eingehalten werden. Ist dies auf Grund der Anordnung der Sitzplätze nicht möglich, ist jedenfalls seitlich mindestens ein Sitzplatz zwischen den Gruppen freizuhalten.
  • Für die Verabreichung von Speisen und Getränken gelten die Regelungen der Gastronomie.

Welche Regelungen gelten für Zusammenkünfte mit zugewiesenen Sitzplätzen ab 51 Personen?

  • Zusammenkunftsorte mit zugewiesenen Sitzplätzen dürfen max. zu 50% ausgelastet werden. Veranstaltungen ab 51 Personen sind von der Bezirksverwaltungsbehörde zu bewilligen. Ein Präventionskonzept muss vorliegen und umgesetzt werden. Weiters muss ein/e COVID-19-Beauftragte/r bestellt werden. Hier finden Sie eine Hilfestellung zur Erstellung eines Präventionskonzept für Veranstaltungen, das Sie zur Orientierung verwenden können.
  • Behördlich genehmigte Zusammenkünfte dürfen im Freien mit höchstens 3.000 Personen und in geschlossenen Räumen mit höchstens 1.500 Personen stattfinden.
  • Zwischen verschiedenen Besuchergruppen muss mindestens ein Abstand von zwei Metern eingehalten werden. Ist dies auf Grund der Anordnung der Sitzplätze nicht möglich, ist jedenfalls seitlich mindestens ein Sitzplatz zwischen den Gruppen freizuhalten.
  • Für die Verabreichung von Speisen und Getränken gelten die Regelungen der Gastronomie.
  • Alle TeilnehmerInnen müssen eine FFP2-Maske tragen (auch im Freien) sowie einen Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr erbringen.

Der Erlass zum Schulbetrieb ab 17. Mai des Bundesministeriums für Bildung, Forschung, Wissenschaft regelt außerschulische Zusammenkünfte folgendermaßen:
„1.4.Umgang mit außerschulischen Personen und Einrichtungen
Kooperationen mit außerschulischen Personen und Einrichtungen können unter Einhaltung entsprechender Präventions- und Hygienemaßnahmen außerhalb der Schule (im  Freien) stattfinden.“  
Das heißt, dass es keine Ausnahmen für Veranstaltungen im Klassen-/Gruppenverband in der Bibliothek gibt.


AKTUELLE MAßNAHMEN (gültig bis 19. Mai 2021)

  • Bibliotheken in allen Bundesländern dürfen geöffnet haben.
  • Bibliotheken in Vorarlberg dürfen Veranstaltungen bis maximal 100 Personen durchführen. Die genauen Bedingungen, unter denen dies möglich ist, entnehmen Sie bitte dem § 24 Sonderbestimmungen für das Land Vorarlberg, Absatz 5 der 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung (Regeln für Testungen, Abstände, Präventionskonzepte etc.). Hier finden Sie das Präventionskonzept für Veranstaltungen von Oktober 2020, das Sie zur Orientierung verwenden können.
  • Im Zuge der Öffnungen gelten folgende Schutzmaßnahmen:
    • Mindestabstand von 2 Metern. Der Mindestabstand gilt nicht nur für den Kundenkontakt, sondern auch am Arbeitsplatz. (Ausnahme: Personen desselben Haushalts)
    • 20 Quadratmeter pro Kundin/Kunde: Gezählt wird die Größe des Kundenbereichs. Ist die Bibliothek kleiner, darf immer nur eine Kundin/ein Kunde die Bibliothek betreten. Kinder sind ebenfalls zu zählen. Bibliothekspersonal ist nicht miteinzurechnen.
    • FFP2-Masken-Tragepflicht (FFP2-Masken ab 14 Jahren, Mund-Nasen-Schutz ab 6 Jahren)
    • Die Bibliotheken öffnen unter mit dem Einzelhandel vergleichbaren Bedingungen, weshalb eine Öffnung von 06:00 bis 19:00 möglich ist (regionale Abweichungen aufgrund von Lockdowns möglich).

Aktuelle Verordnungen und Maßnahmen finden Sie auf der Website des Sozialministeriums.

Weitere Hinweise und Empfehlungen zur Öffnung der Bibliotheken:

  • Lesesäle und Arbeitsplätze dürfen geöffnet werden. Der BVÖ empfiehlt aufgrund der derzeitigen Infektionslage, darauf zu verzichten.
  • Sie müssen die Einhaltung des Mindestabstandes nicht kontrollieren. Wenn Ihnen auffällt, dass der Mindestabstand nicht eingehalten wird, sind Sie dazu angehalten, die KundInnen darauf hinzuweisen.
  • Es muss kein Präventionskonzept erstellt werden (Ausnahme: Veranstaltungen (bis 19.5. nur in Vorarlberg möglich)).

TESTUNGEN

  • BibliothekarInnen mit Kundenkontakt dürfen den Arbeitsort nur betreten, wenn spätestens alle sieben Tage ein Antigen-Test auf SARS-CoV-2 oder ein molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2, durchgeführt wird, dessen Ergebnis negativ ist. Kommt der Arbeitnehmer dieser Verpflichtung nicht nach und kann dieser Nachweis nicht vorgewiesen werden, ist bei Kundenkontakt [...] eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine Maske mit mindestens gleichwertig genormtem Standard zu tragen. Der Nachweis über einen negativen Antigen-Test auf SARS-CoV-2 oder einen negativen molekularbiologischen Test auf SARS-CoV-2 ist gegenüber dem Arbeitgeber vorzuweisen und für die Dauer von sieben Tagen bereitzuhalten.
  • Für BibliothekarInnen, die in den letzten sieben Tagen negativ getestet wurden, gilt, dass ein einfacher Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss.
  • Die Testpflicht (bzw. die FFP2-Masken-Tragepflicht, wenn kein Testergebnis vorliegt) gilt auch für ehrenamtliche BibliothekarInnen, wenn Sie Kundenkontakt haben.
  • Es sind nur Nachweise von zum Testen befugten Stellen gültig (keine Selbsttests).
  • Ausnahme von den Testungen: Wer an SARS-CoV-2 erkrankt und bereits genesen ist, kann für sechs Monate eine ärztliche Bestätigung oder einen Nachweis über neutralisierende Antikörper statt eines Tests vorlegen.

Aktuelle Verordnungen und Maßnahmen finden Sie auf der Website des Sozialministeriums. Regionale Maßnahmen finden Sie auch auf der Website zur Corona-Ampel.

Wenn Sie Fragen haben, steht Ihnen Martina Stadler unter stadler@bvoe.at oder 01/4069722-25 zur Verfügung.

 

WEITERE RELEVANTE INFORMATIONEN

  • Alle Informationen zum Thema Umgang mit und Hygienemaßnahmen für retournierte Medien finden Sie HIER
     
  • NPO-Unterstützungsfonds

    Non-Profit-Organisationen (NPO) können Förderungen aus dem NPO-Unterstützungsfonds der Regierung beantragen. Die NPO-Unterstützung für Vereine wird bis Ende Juni verlängert. Die Antragsstellung für erstes Halbjahr ab Anfang Juli möglich.
    Besonders für Bibliotheken, die sich in Trägerschaft einer Pfarre oder eines Vereins befinden und wirtschaftliche Beeinträchtigungen durch die Corona-Krise hatten, kann es lohnenswert sein, die Ansprüche prüfen zu lassen. Bibliotheken, die von Gemeinde, Ländern oder Bund getragen werden, sind von der Förderung ausgenommen, da diese Träger nicht gemeinnützig arbeiten. Details zu den Voraussetzungen und Höhe der Förderung finden Sie unter npo-fonds.at.

  • Entschädigung für JahreskartenbesitzerInnen
    Bibliotheken, die Jahreskarten anbieten, können in Absprache mit dem Träger die Jahreskarten um die Anzahl an Wochen verlängern, in der die LeserInnen aufgrund der Sperre das Bibliotheksangebot nicht nutzen konnten.

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