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Büchereiverband Österreichs
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Bibliotheken und Corona

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und der von der österreichischen Bundesregierung in Kraft gesetzten Maßnahmen zu einer Reduktion der weiteren Verbreitung einer COVID-19-Infektion setzt der Büchereiverband Österreichs Maßnahmen und spricht Empfehlungen für seine Mitgliedsbibliotheken aus. Lesen Sie bitte bis zum Ende der Seite, um alle Updates zu sehen (Letztes Update 23.07.2021)

! Update: Den aktualisierten Informationen auf der Website der Corona-Ampel ist zu entnehmen, dass die Maskenpflicht für BibliotheksbesucherInnen entfällt.

Der BVÖ hat am 22. Juli eine Anfrage an das Sozialministerium gestellt und um rechtsverbindliche Bestätigung dieser Information gebeten. Wir informieren Sie hier, sobald die Antwort vorliegt.

Für den Bibliotheksbetrieb

  • Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für BibliotheksbesucherInnen entfällt
    • Ausnahme: Wien, hier bleibt die Tragepflicht eines Mund-Nasen-Schutzes bestehen
    • Bitte beachten Sie, dass Ihre Träger jederzeit eine Verpflichtung zum Tragen eines MNS auch für die BesucherInnen der Bücherei vorschreiben können. Insbesonders in Fällen, in denen sich die Bücherei gemeinsam mit anderen Gemeindeeinrichtungen in einem Amtsgebäude (dort besteht weiterhin MNS-Tragepflicht) befindet, empfehlen wir Rücksprache und Abklärung mit Ihrem Träger.

  • Es gelten keine sonstigen Maßnahmen (kein 3G, kein Abstand, keine Quadratmeterregelung).

BibliothekarInnen mit Kundenkontakt

  • Im Kundenkontakt müssen BibliothekarInnen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
  • Diese Verpflichtung entfällt, wenn
    • andere Schutzmaßnahmen (Trennwände, Plexiglaswände) vorhanden sind oder
    • ein Nachweis gemäß einer geringen epidemiologischen Gefahr (Vorgaben dazu siehe unten) vorgewiesen wird.
  • Abseits des Kundenkontaktes sind BibliothekarInnen nicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtet.

Zusammenkünfte/Veranstaltungen

Bis 100 TeilnehmerInnen

  • Einzige Maßnahme: Kontaktdatenerhebung für Veranstaltungen in Innenräumen (Name, Telefonnummer/E-Mail-Adresse. Vernichtung der Daten nach 28 Tagen nach der Veranstaltung)
  • Kein Mund-Nasen-Schutz, kein 3-G-Nachweis erforderlich
  • Keine Maßnahmen bei Veranstaltungen im Freien bis 100 Personen

Mehr als 100 TeilnehmerInnen

  • 3-G-Regel (Testpflicht ab 12 Jahren, Ausnahme Wien: ab 6 Jahren), Details zum Nachweis siehe unten
  • Anzeigepflicht ab 100 Personen, Vorab-Bewilligung ab 500 Personen
  • Keine Höchstgrenzen und Kapazitätsbeschränkungen
  • Präventionskonzept (Vorlage), COVID-Beauftragte/r
  • Kontaktdatenerhebung (Name, Telefonnummer/E-Mail-Adresse. Vernichtung der Daten nach 28 Tagen nach der Veranstaltung)

Umgang mit retournierten Medien

Dem deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung zufolge gibt es nach wie vor keine belastbaren Beweise für eine Übertragung des Virus durch Kontakt zu kontaminierten Gegenständen, daher halten wir eine über das übliche Maß hinausgehende Reinigung der zurückgegebenen Bibliotheksmedien für nicht dringend erforderlich.

Es gibt keine Verordnungsvorschrift, die Bibliotheken dazu verpflichtet, Medien zu lagern oder reinigen. Auch wenn die Übertragung über Oberflächen unwahrscheinlich ist, ist laut dem deutschen Bundesinstitut für Risikobewertung eine Übertragung durch Schmierinfektionen über Oberflächen, die kurz zuvor mit Viren kontaminiert wurden, innerhalb eines kurzen Zeitraums theoretisch denkbar. Wir raten daher von der gelegentlich geübten Praxis, Medien unverzüglich nach der Rückgabe bevor sie noch ins Regal rückgestellt wurden zur Ausleihe anzubieten, ab (= kein Stöbern im Stapel der retournierten Medien).


Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr im Sinne der Verordnung

Getestet:

  • Molekularbiologischer Test (z. B. PCR-Test): 72 Stunden ab Probenahme
  • Antigen-Test einer befugten Stelle (z. B. Österreich testet): 48 Stunden ab Probenahme
  • Antigen-Selbsttest, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird: 24 Stunden (Ausnahme Wien: nicht gültig)

Genesen:

  • Genesungsnachweis über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2 oder eine ärztliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch (mit PCR-Test) bestätigt wurde
  • Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als 90 Tage ist
  • Absonderungsbescheid, wenn dieser für eine in den letzten 180 Tagen vor der vorgesehenen Testung nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierte Person ausgestellt wurde.

Geimpft:

  • Erstimpfung: Gültig ab dem 22. Tag, darf nicht länger als 90 Tage zurückliegen.
  • Zweitimpfung: Darf nicht länger als 270 Tage zurückliegen.
  • Ein-Dosen-Impfstoffe: Gültig ab dem 22. Tag nach der Impfung, darf nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf.
  • Genesung/Antikörper und Impfung: Wenn 21 Tage vor der Impfung mittels PCR-Test eine Infektion oder Antikörper nachgewiesen wurden, ist die Impfung 270 Tage gültig.

Kann ein Nachweis nicht vorgelegt werden, ist ausnahmsweise ein SARS-CoV-2-Antigentest zur Eigenanwendung unter Aufsicht des Betreibers einer Betriebsstätte oder des für eine Zusammenkunft Verantwortlichen (§§ 12 bis 16) durchzuführen. Das negative Testergebnis ist für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.

Ab 15.08. gelten nur mehr Zweitimpfungen als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (Ausnahme: Genesung + Impfung sowie Einmalimpfstoffe).


Die Verordnung (2. und 3. Novelle zur 2. COVID-19-Öffnungsverordnung ) können Sie hier nachlesen. Aktuelle Verordnungen und Maßnahmen finden Sie auf der Website des Sozialministeriums. Regionale Maßnahmen finden Sie auch auf der Website zur Corona-Ampel.

Informationen zu den Regelungen für Wien finden Sie in der Wiener COVID-19 Öffnungsbegleitungsverordnung.

Wenn Sie Fragen haben, steht Ihnen Katharina Portugal unter portugal@bvoe.at oder 01/4069722-26 zur Verfügung.

Weitere relevante Informationen

  • NPO-Unterstützungsfonds

    Non-Profit-Organisationen (NPO) können Förderungen aus dem NPO-Unterstützungsfonds der Regierung beantragen. Die NPO-Unterstützung für Vereine wird bis Ende Juni verlängert. Die Antragsstellung für erstes Halbjahr ab Anfang Juli möglich.
    Besonders für Bibliotheken, die sich in Trägerschaft einer Pfarre oder eines Vereins befinden und wirtschaftliche Beeinträchtigungen durch die Corona-Krise hatten, kann es lohnenswert sein, die Ansprüche prüfen zu lassen. Bibliotheken, die von Gemeinde, Ländern oder Bund getragen werden, sind von der Förderung ausgenommen, da diese Träger nicht gemeinnützig arbeiten. Details zu den Voraussetzungen und Höhe der Förderung finden Sie unter npo-fonds.at.

  • Entschädigung für JahreskartenbesitzerInnen
    Bibliotheken, die Jahreskarten anbieten, können in Absprache mit dem Träger die Jahreskarten um die Anzahl an Wochen verlängern, in der die LeserInnen aufgrund der Sperre das Bibliotheksangebot nicht nutzen konnten.

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