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Rückschau: Neues Curriculum

© Christina Repolust

Christina Repolust, Leiterin des Referats für Bibliotheken und Leseförderung, DaF/DaZ-Trainerin und Erwachsenenbildnerin, blickt auf die Entwicklung des neuen Curriculums zurück.

Das Curriculum für die Ausbildung der ehrenamtlichen und nebenberuflichen BibliothekarInnen ist neu. Als Trainerin war ich bei der Ausarbeitung dieses Curriculums auch dabei, ich wusste also, worum es ging. Und dann saß ich da und überlegte: In der ersten Lehrgangswoche katalogisieren wir jetzt nicht. Die Exkursion soll nur vier Übungseinheiten dauern. Die Übungseinheiten muss ich gerecht auf uns drei Trainerinnen (Dank an Daniela Baehr und Regina Stolze-Witting) – bisher waren es immer vier TrainerInnen – aufteilen.

Ich dachte genau zwei Stunden mit diesen Untertiteln „jetzt“ und „früher“, das war stressig. Und dafür war die Erleuchtung sehr befreiend: Für die 20 Teilnehmerinnen war es Lehrgang 138/1, den sie am Palmsonntag starteten. Nicht mehr und nicht weniger. Sie sollten ein Programm erhalten, das den roten Faden der Ausbildung widerspiegelt, wir wollten sie motivieren und informieren und begleiten. Alles gut also.

Der Lehrgang 138 startete, die Teilnehmerinnen nahmen Platz, wir verteilten die neuen Skripten (neu wieder als Untertitel denken, Arbeitshilfe 7 aus dem Kopf streichen, weitermachen!) und legten los. 

Was ist anders als bisher?

Wir drei Trainerinnen sind gut aufeinander eingespielt, hatten aber durchaus mehr zu mailen, zu telefonieren und dann während des Kurses miteinander abzustimmen als bisher. Vielleicht auch nur gefühlt, denn noch immer hing dieses „neu“ über uns.

Die Jahresmeldungen durchzuarbeiten, die Kennzahlen zu vermitteln und zu errechnen, das ging leicht. Die Zuteilung der Inhalte auf die Module – siehe Curriculum – geschah bereits in der Kursplanung und spiegelte sich im Kursprogramm wider, manche Überschneidungen, Ergänzungen aus der Gruppe passten zur Lebendigkeit und zum partizipativen Gedanken des Arbeitens.

Es war viel Interesse an den Fragen „Team“, „Sozialkompetenz“ da, die Jahresmeldung als Bilanz zu sehen, nahmen die Teilnehmerinnen sehr gern an, der Medienmarkt, die Vorbereitung auf Lehrgang 138/2 lief wie von selbst. Als Höhepunkt des Kurses wurde in allen Rückmeldungen die Exkursion gesehen, die Bibliotheken Strobl, Abersee und Fuschl am See zeigten gelebte Kompetenz und Begeisterung, die Reflexionen geschahen in Interessensgruppen.

Meine Vorgabe war: Stellen Sie sich vor, Sie sind Bürgermeisterinnen, Architektinnen, Gewerkschafterinnen, Pädagoginnen ... Stellen Sie entsprechende Fragen, betrachten Sie die jeweilige Bibliothek aus diesem Blickwinkel. Dies fand in jeder Gruppe Anklang. Die Gewerkschafterinnen orteten hohes Engagement, dachten über Grenzen des Ehrenamtes nach.

Dann war er aus, der Kurs nach dem Curriculum „neu“ und endlich, endlich war in mir die Zeile „Original mit Untertitel“ weg, endlich hatten wir „unseren“ 138er gut, wenn nicht sogar sehr gut, begonnen. 

Alle Informationen zur Ausbildung für ehrenamtliche und nebenberufliche Bibliothekarinnen und Bibliothekare können Sie hier nachlesen.

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