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Nachbericht: Deutscher Bibliothekartag

© Headway on Unsplash

„Buten un binnen – wagen un winnen“ („In der Fremde und Zuhause – Wagen und Gewinnen“) – unter diesem Motto stand der 109. Deutsche Bibliothekartag von 16. bis 18. Juni 2021.

Der Kongress wurde hybrid geplant und durchgeführt: Zusätzlich zu den drei virtuellen Kongresstagen fanden an zwei Tagen für eine begrenzte Teilnehmerzahl Veranstaltungen vor Ort statt, die live gestreamt wurden. Insgesamt nahmen rund 2.400 Personen am Kongress teil.

Berufsbild, Bibliotheksservices, Bestandsarbeit

An den drei Kongresstagen wurde ein breit gefächertes Programm für BibliothekarInnen aus öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken angeboten. Von der Nachhaltigkeit in der Bibliothek über Lernräume im Wandel bis zu diskriminierungskritischer Bestandsarbeit schufen viele Themenbereiche neue Inputs und Optionen zur Weiterbildung. In den meisten Programmpunkten konnten die Pandemie und ihre Auswirkungen auf die Bibliothekswelt nicht außen vor bleiben. Es wurde thematisiert, wie die Pandemie das Arbeiten und Lernen geprägt hat, welche Veränderungen langfristig im Bibliotheksbetrieb erhalten bleiben, welche Notwendigkeiten sichtbar wurden und welche Lehren daraus gezogen werden konnten.

Spannende Diskussionen rund um öffentliche Bibliotheken gab es unter anderem in der Auseinandersetzung mit dem Berufsbild: Welche Qualifikationen braucht es? Wie kann die Aus- und Fortbildung zeitgemäß gestaltet werden? Wie können MitarbeiterInnen motiviert, gefördert und an den Betrieb gebunden werden? Ein viel besprochener Diskurs ist dabei in Deutschland das Themenfeld der Medienpädagogik/-didaktik. Es wurde diskutiert, ob es MedienpädagogInnen in der Bibliothek braucht, wie diese in ein Team ausgebildeter BibliothekarInnen gut eingebunden werden können oder ob Fortbildungen im Bereich Medienpädagogik für BibliothekarInnen zielführender sind. Es wurde aber auch die Frage gestellt, ob Bibliotheken diesen Aufgabenbereich (auch noch) übernehmen sollen/müssen.

Weiters gab es informative Programmpunkte zu rechtlichen Fragestellungen, zur aktiven Einbeziehung von Bibliotheken in die Stadtplanung oder auch zu innovativen Angeboten digitaler und mehrsprachiger Leseanimation.

Auch die Firmen präsentierten sich online: Die Firmenausstellung konnte virtuell begangen werden, es gab die Option, individuelle Termine zu vereinbaren oder sich bei den Firmenvorträgen über spezifische Angebote zu einem Bereich – etwa digitales Lesen, Hören und Lernen – zu informieren.

Nachlese

Die virtuelle Plattform des Bibliothekartages wird noch bis Ende Mai 2022 online sein. Bis dahin bleiben die Aufnahmen der einzelnen Programmpunkte weiter abrufbar. Ab Oktober 2021 finden Sie die Aufzeichnungen auch im Archiv der TIB Hannover. Natürlich immer unter der Bedingung, dass die ReferentInnen der Aufnahme zugestimmt haben. Auf der OPUS-Plattform haben Sie die Möglichkeit, auf die Präsentationen als PDF zuzugreifen.

Ausblick

Vom 14. bis 17. März 2022 veranstaltet Bibliothek & Information Deutschland (BID) unter dem Motto #FreiräumeSchaffen den 8. Bibliothekskongress in Leipzig. Er ist zugleich der 110. Deutsche Bibliothe­kartag. Partnerland wird die Tschechische Republik sein. Die Einreichung von Abstracts wird vom 2. August bis 15. September 2021 möglich sein. Weitere Informationen finden Sie auf der Kongresswebsite.

 

 

 

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