Büchereiverband Österreichs
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Generalversammlung

Generalversammlung des BVÖ im November 2017
© BVÖ/Andreas Lochmatter

Am 27. November 2017 fand die außerordentliche Generalversammlung des Büchereiverbandes Österreichs im Großen Festsaal der Universität Wien statt. 

Zu dieser Veranstaltung wurden nicht wie bei den letzten Generalversammlungen die LeiterInnen der österreichischen Büchereien direkt eingeladen, sondern dem Wortlaut der Statuten folgend die eigentlichen Mitglieder des Büchereiverbandes. Gemäß § 4 der aktuellen Statuten sind ordentliche Mitglieder des BVÖ einerseits juristische Personen, welche Erhalter oder Eigentümer von öffentlichen Büchereien oder Sonderbüchereien sind, und andererseits juristische Personen, in denen sich MitarbeiterInnen von Büchereien oder Träger von Büchereien zusammenschließen. Wie es dazu kam, dass in den vergangenen Jahrzehnten nicht die eigentlichen Mitglieder der Büchereiverbandes zu den Generalversammlungen eingeladen wurden, kann man historisch erklären: Der 1948 als Verband der österreichischen Volksbüchereien gegründete Büchereiverband war in den ersten Jahren seines Bestehens vorrangig mit dem Bestreben nach Verbesserung der Rahmenbedingungen der österreichischen Büchereien befasst, was nach nationalsozialistischer Herrschaft und Kriegswirren dringend notwendig war. Das war für die Repräsentanten der Verbandsmitglieder, also der Träger der Büchereien, durch ihre Eingebundenheit in die öffentliche Verwaltung und in die politischen Strukturen gut umsetzbar. Mit zunehmender Normalisierung der Verhältnisse traten bibliothekarische Fragen und fachliche Unterstützungsangebote ins Zentrum der Verbandsaktivitäten und immer mehr Träger entsandten demzufolge die BüchereileiterInnen zu den Generalversammlungen. Vermutlich in den 1990er-Jahren wurden dann direkt die BüchereileiterInnen eingeladen und nicht mehr die eigentlichen Mitglieder.
Da diese Vorgangsweise rechtlich äußerst problematisch ist, war es dringend geboten, zu den Generalversammlungen die tatsächlichen Verbandsmitglieder einzuladen. Den Trägern steht es natürlich frei, auch BüchereileiterInnen mit der Vertretung zu beauftragen.

Statuten
Bei der außerordentlichen Generalversammlung wurden Änderungen der Statuten beschlossen. Hier finden Sie die neue Fassung der Statuten. 

Mitgliedsbeiträge
Weiters wurde eine Neuberechnung der Mitgliedsbeiträge beschlossen. Bisher wurden die Mitgliedsbeiträge nach dem Medienbestand der einzelnen von einem Mitglied getragenen Bibliotheken berechnet. In Zukunft soll sich der Beitrag nach der Größe der Gemeinde, in der sich die von einem Mitglied getragene Bücherei befindet, richten. Die Kriterien für die Größenkategorien wurden dabei von den Förderrichtlinien für die Medienförderung des Bundes übernommen. Es kann Sonderregelungen für Büchereien in Gemeinden, die sich im Wirkungsgebiet großer städtischer Büchereisysteme befinden, geben. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

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