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21. Radiopreise der Erwachsenenbildung

Festredner Daniel Wisser
© Michaela Obermair

Am 23. Jänner 2019 wurden in Wien die Radiopreise der Erwachsenenbildung überreicht. Daniel Wisser, Träger des Österreichischen Buchpreises 2018, sprach sich in der Festrede für das Qualitätsmedium Radio und die Unabhängigkeit und Freiheit von Redaktionen aus.

In einer Zeit, in der bildstarke und schnelle Medien die Informationsversorgung dominieren, nehmen qualitätsvolle Radiosendungen eine Sonderstellung ein. Das Medium Radio hat eine treue, aufmerksame Hörerschaft und nicht zuletzt in dem aktuellen Podcast-Boom neue Popularität erfahren. Am 23. Jänner wurde das Radio gefeiert, als im RadioKulturhaus in Wien die Radiopreise der Erwachsenenbildung überreicht wurden.

Junge Frauen, politische Themen

Ausgezeichnet wurden Produktionen von Ö1, Freies Radio Innsbruck – FREIRAD, Radiofabrik – l  Freier Rundfunk Salzburg und Radio Orange 94.0 – Das Freie Radio in Wien. Bei der Preisvergabe zeichnete sich ein Siegeszug von jungen, engagierten Kulturarbeiterinnen und ein Trend zu zeitgeschichtlich und politisch relevanten Themen von Erinnerungskultur über Flucht bis Fake News ab.

Daniel Wisser für unabhängige Redaktionen

Der Autor und Musiker Daniel Wisser, Träger des Österreichischen Buchpreises für seinen jüngsten Roman „Königin der Berge“, sprach sich in seiner Festrede für das Qualitätsmedium Radio und die Unabhängigkeit und Freiheit von Redaktionen aus. Wisser, der in der Vergangenheit selbst für das Radio und im Übrigen auch für den Büchereiverband Österreichs tätig war, verwies auf die Bedeutung von Qualitätsmedien und brach eine Lanze für deren Redaktionen. Diese bräuchten Zeit, Geld, Unabhängigkeit und Anerkennung. Er kritisierte Quotenhörigkeit und Sparmaßnahmen im Qualitätsjournalismus und sprach sich deutlich gegen politische Einflussnahme auf die Presse aus.

Bei den 21. Radiopreisen der Erwachsenenbildung
Die ProtagonistInnen des Abends (c) Michaela Obermair

Mit den Radiopreisen der Erwachsenenbildung für 2018 wurden ausgezeichnet:

  • Kategorie Kultur: Roberta Hofer für die Sendung „Die vergessenen Bergwerke Höttings“, die vom Freien Radio Innsbruck – FREIRAD in der Reihe „Hörlabor“ ausgestrahlt wurde.
  • Kategorie Information: Claudia Gschweitl für die Gestaltung von „Ich bin der, den jeder Politiker kennt“, ein Feature aus der Ö1-Reihe „Tonspuren“.
  • Kategorie Bildung/Wissenschaft – Eduard-Ploier-Preis: Julia Hofbauer für die Sendung „Mir lebn ejbig“, die in der Reihe Radiostimme von Radio Orange 94.0 – Das Freie Radio in Wien ausgestrahlt wurde.
  • Kategorie Interaktive und experimentelle Produktionen: Schüler der 7. Klasse des Privatgymnasiums Borromäum Salzburg, Katharina Scharinger (Lehrerin) und Carla Stenitzer (Radiofabrik) für die gemeinsame Gestaltung der Sendung „Fake News“, die in der Reihe Jugendradio von der Radiofabrik – Freier Rundfunk Salzburg ausgestrahlt wurde.
  • Kategorie Sendereihen: Rosemarie Burgstaller, Michael Liensberger, Hanna Ronzheimer und Robert Weichinger übernahmen den Preis für die Ö1-Spezialsendereihe „Betrifft: Österreich“, stellvertretend für die gesamte Redaktion.

Die Jury – VertreterInnen von Printmedien und den preisverleihenden Verbänden der Konferenz der Erwachsenenbildung (KEBÖ) – hatte aus 18 nominierten Produktionen aus 159 eingereichten Sendungen zu wählen. Die Preisüberreichung erfolgte durch RepräsentantInnen der preisverleihenden Verbände, darunter  Christian Jahl, Vorstandsvorsitzender des Büchereiverbandes Österreichs.

Mehr Informationen, Details zu den Sendungen und Hörbeispiele finden Sie hier

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