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„Cin Ali Lernklub“ gewann Preis für Kinderrechtsarbeit

 Kinderrechtspreis 2004  

Stolz nahmen Nafiye und Hatiçe am Linzer Hauptplatz aus der Hand des oberösterreichischen Landesrates Josef Ackerl die Urkunde und die Preise entgegen – umgeben von der Projektleiterin Monika Himsl und den Reportern der Zeitung „Kinderknaller“, die mit ihrer bunten Kinderzeitung schon im Vorjahr einen Kinderrechtspreis für die Kinderfreunde nach Tirol holen konnten.

Die beiden Mötzerinnen waren die eifrigsten und treuesten Teilnehmerinnen der Cin Ali Lernklubs (sprich: Dschinn Ali Lernklub), der sich ein Jahr lang aktiv mit den Kinderrechtsartikeln 28 und 29 auseinandersetzte und vor allem die Bewusstseinsbildung des persönlichen Reichtums ihrer Zweisprachigkeit im Auge hatte. Eine Zweisprachigkeit, die leider noch viel zu oft zu einer realen Benachteiligung im Schulsystem anstatt zu einer Bereicherung führt.

Die betreffenden Kinderrechtsartikel lauten:

Artikel 28:
1) Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes auf Bildung an; um die Verwirklichung dieses Rechts auf der Grundlage der Chancengleichheit fortschreitend zu erreichen,...

Artikel 29:
1) Die Vertragsstaaten stimmen darin überein, dass die Bildung des Kindes darauf gerichtet sein muss,
 
a) die Persönlichkeit, die Begabung und die geistigen und körperlichen Fähigkeiten des Kindes voll zur Entfaltung zu bringen....
  
c) dem Kind Achtung vor seinen Eltern, seiner kulturellen Identität, seiner Sprache und seinen kulturellen Werten, den nationalen Werten des Landes, in dem es lebt, und gegebenenfalls des Landes, aus dem es stammt, sowie vor anderen Kulturen als der eigenen zu vermitteln;

Quelle: www.kinderinfo.at