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 Palais Niederösterreich
Herrengasse 13
1010 Wien
Ursprünglich waren die so genannten "Stände", die politischen Vertreter der Herren, Ritter, Prälaten und Städte einquartiert. Die Stände sind die Vorläufer des niederösterreichischen Landtages. Die Stände erwarben das Landhaus 1513 um ganz in der Nähe des Landesfürsten zu sein und in Wien Versammlungen abhalten zu können. Von diesem spätgotischen Landhaus sind noch wertvolle Einrichtungen wie die Landhauskapelle und das Gotische Zimmer erhalten.
Mitte des 16. Jahrhunderts wurde der Große Saal errichtet und eingewölbt. Der im Renaissancestil erbaute Sitzungssaal wurde in der Barockzeit mit wertvollen Fresken geschmückt, welche Ruhm und Ehre symbolisieren. Der große Landhaussaal war im 18. und 19. Jahrhundert ein sehr beliebter Ball- und Konzertsaal, in dem auch sehr viele bedeutende Uraufführungen stattfanden.
Im Jahr 1861 übernahm der niederösterreichische Landtag von den Ständen des Landhaus, nachdem die Ständische Volksvertretung im Revolutionsjahr 1848 ihr Ende gefunden hatte.
Am 21.Oktober 1918 fand nach dem Ende des 1. Weltkrieges im Landhaus die Konstituierung der Provisorischen Nationalversammlung des selbstständigen österreichischen Staates statt.
Bis zum Jahr 1921 diente das Landhaus den Volksvertretern von Wien und Niederösterreich gemeinsam. Seit der Selbstständigkeit von Wien am 1. Jänner 1922 gehört das Landhaus dem niederösterreichischen Landtag.
1997 übersiedelte der niederösterreichische Landtag in die neue Landeshauptstadt nach St. Pölten.
2002 bis 2004 wurde das Landhaus unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes renoviert und restauriert.
Nähere Informationen finden Sie auf http://www.palais-niederoesterreich.at/.
(Quelle: Palais Niederösterreich)

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