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Bibliotheksbau in Tschechien
Ladislav Kurka

In Tschechien haben wir nur fünf selbständige Bibliotheksgebäude aus den Jahren 1918-1989. Nach dem Jahr 1989 begann in Tschechien eine neue Epoche auf dem Gebiet des Bibliotheksbaus: mit Renovierungen wurden v.a. Hochschulbibliotheken, Wissenschaftliche- und Kreisbibliotheken reorganisiert.

Zu den größten Gebäuden zählen heute die Kreiswissenschaftliche Bibliothek Libarec, die Mährische Landesbibliothek Brünn und die Hochschulbibliotheken Pilsen, Ostrava, Pardubice, Brünn sowie die Fakultätsbibliothek Brünn.

Brünn ist mittlerweile, mit einigen ausstehenden Generalsanierungen, die tschechische Hauptstadt auf dem Gebiet des Bibliotheksbaus. Derzeit werden die Nationalbibliothek Prag (mit einem technischen Schwerpunkt), die Kreiswissenschaftlichen Bibliotheken Hradec Králové (Königsgrätz) und Ostrava, und die Kreiswissenschaftliche Bibliothek Havlícku Brod gebaut.

Bei manchen Bibliotheken wurde eine Generalsanierung vorgenommen, z.B. STB Prag, Jirí Mahens Bibliothek (STB) Brünn, Fakultätsbibliothek für IT Brünn, STB Vsetín, Strakonice, Tábor usw.

Aber das Bautempo - etwa 10 Bibliotheken jährlich - genügt uns nicht. Vielleicht können in den nächsten Jahren Fördermittel der EU diese Situation verbessern.


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